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    Geroda

    In Geroda auf der Suche nach Bauland

    Das Ratsgremium machte sich am Mittwoch ein Bild von den Örtlichkeiten Im Neuland. Foto: Gabriele Sell

    Nur noch zwei Bauplätze, wobei einer bereits veräußert ist, gibt es im Neubaugebiet Im Neuland in Geroda. Bevor weiteres Bauland ausgewiesen werden kann, müsste die Marktgemeinde das Gelände für die vorgesehene Erweiterung kaufen. Das Ratsgremium machte sich am Mittwoch ein Bild von den gegebenen Örtlichkeiten Im Neuland.

    Diskutiert wurde jedoch im nicht öffentlichen Teil der Marktgemeinderatssitzung. Gemeinderätin Monika Bienmüller (UWG) brachte vor Ort die Beschwerden der Anlieger an. Nämlich sei beim letzten Starkregen das Wasser über die besagten freien Bauplätze ins Wohngebiet "geschossen". Der vorhandene Graben hätte die Wassermassen nicht aufhalten können. Abhilfe könnten ein Rückhaltebecken oder eine stärkere Vertiefung des vorhandenen Grabens bringen, hieß es. Eingehend behandelt werden sollte auch dieser Punkt im nicht öffentlichen Teil.


    Proberaum riecht modrig

    Weiter bat Bienmüller darum, die Luft in den Proberäumen der Musikkapelle im Gerodaer Bürgerhaus auf Pilzsporen untersuchen zu lassen. Es rieche dort modrig, und die Leute machten sich Sorgen um die Gesundheit ihrer Kinder. Dies sei schon beauftragt gewesen, sagte Bürgermeister Alexander Schneider (UWG). Allerdings sei die Firma versehentlich nach Platz, wo im Turnraum das gleiche Problem bestehe (wir berichteten). Die Positive Nachricht ist: "In Platz ist die Luft rein", sagte Schneider.

    Obwohl die sensorgesteuerte Lüftung im großen Proberaum gut funktioniert (in den beiden kleinen müssen die Lüfter manuell bedient werden), soll jetzt die Luft in allen Räumen untersucht werden. Ob und welche Maßnahmen notwendig werden, wird sich ergeben, wenn das Untersuchungsergebnis vorliegt.

    Ob die Gemeinde öffentliche Holzlagerplätze zur Verfügung stelle, brachte Bienmüller das dritte Anliegen Gerodaer Bürger vor, die keine Landwirtschaft betreiben beziehungsweise keine Grundstücke für solche Zwecke besitzen.

    Holzlagerplätze müsse die Gemeinde ausweisen, hieß es. Um rechtlich abgesichert zu sein, müsse der Bebauungsplan geändert werden. Und das ist teuer. Deshalb forderte Bürgermeister Schneider die Betreffenden auf, sich um entsprechende Lagerplätze selbst zu kümmern. Flächen gebe es zur Genüge. Gabriele Sell

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