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    Rannungen

    In Rannungen einmal Gemeinderat spielen

    Von der Bürgermeister-Sprechstunde für Kinder bis zum Spielenachmittag mit den Senioren: Das Ferienprogramm in Rannungen bot viel Interessantes.
    Die Kinder diskutierten am Rannunger Ratstisch wie die Gemeinderäte. Ihr Thema war ein Wasserspielplatz. Foto:  Nathalie Langer
    Die Kinder diskutierten am Rannunger Ratstisch wie die Gemeinderäte. Ihr Thema war ein Wasserspielplatz. Foto: Nathalie Langer

    Zwei spannende Programmpunkte gab es im Rannunger Ferienprogramm in diesem Jahr. Organisiert von Quartiersmanagerin Nathalie Langer, wurden sowohl der Bürgermeister, als auch die ortsansässigen Senioren aktiv eingebunden.

    Unter dem Motto "Heute schauen wir dem Bürgermeister über die Schulter" versammelten sich 14 Kinder zwischen fünf und elf Jahren im Sitzungssaal der Alten Schule. Bürgermeister Fridolin Zehner ließ diese auf den Stühlen der Gemeinderäte Platz nehmen und erläuterte kindgerecht seine Aufgaben als Oberhaupt der Gemeinde. Um den begeisterten Zuhörern einen besseren Einblick zu gewähren, durften diese zu einem fiktiven Thema diskutieren. Die Frage war, ob die Gemeinde einen Wasserspielplatz errichten solle oder nicht. Auf Argumente wie "Spaß und Erfrischung im Sommer" und Fragen wie "Was passiert im Winter?", folgte eine Abstimmung, die mit 14 Ja- und einer Nein-Stimme endete.

    Was machen die "Zwei vom Bauhof"

    Nun war es an der Zeit, den Kindern Raum zum Fragen zu geben. Diese interessierten sich unter anderem dafür, was passiert, wenn sich der Gemeinderat noch nicht entscheiden kann. Auch wollten die jungen Bürger wissen, ob manchmal auch die Bürger aus dem Dorf mitentscheiden dürfen und was "die Zwei vom Bauhof" mit ihrem Bagger machen.

    Abgerundet wurde der Tag mit einer Besichtigung der Rannunger Heimatstube und einem ordentlichen Austoben auf dem Spielplatz hinter der Kirche. Nach drei aufregenden Stunden gingen alle Teilnehmer glücklich und mit erweitertem Horizont nach Hause.

    Kinder und Senioren spielen gemeinsam

    Die zweite Einladung des Quartiersmanagement ging zusammen mit dem Pfarrgemeinderat an die Kinder und Senioren der Gemeinde. "Spiele früher - Spiele heute" - versprach einen vielfältigen Austausch zwischen Jung und Alt. Nach einer Aufwärmphase bei Kaffee , selbst gebackenem Kuchen und Kaltgetränken tauschten zehn Kinder und 14 Senioren Spiele und Spielideen aus. Den Anfang durften die Senioren machen. Mit Begeisterung spielten alle zusammen "Alle Vögel fliegen hoch" mit Abgabe eines Pfandgegenstandes, der mit einem Lied, Gedicht oder einer akrobatischen Vorführung zurückgekauft werden konnte. Hier hörten die Teilnehmer schöne Gedichte aus der Vergangenheit, sangen gemeinsam schunkelnd das Kreuzberglied und wurden Zeuge einiger kunstvoll geschlagenen Räder. Auch der Klassiker "Ich sehe was, was du nicht siehst", wurde von allen begeistert mitgespielt. Eine Seniorin zeigte den Kindern, wie sie früher aus Spitzwegerich einen sogenannten Katzenstuhl gebastelt hat. Sie hatte genug Material dabei, so dass alle ihr Talent testen konnten. Ein gemeinsamer Kreistanz zum Lied "Auf der Donau möcht' ich fahren" rundete die Vorstellung der Spiele von früher ab.

    Nun waren die Kinder dran. In Kleingruppen oder einzeln schnappten diese sich jeweils ein paar Senioren und spielten mit ihnen zusammen Kniffel, UNO , Fang den Hut, Looping Lui, das Leiterspiel und ein Würfelspiel mit Stäbchen.

    Zum Abschluss ging es noch nach draußen, wo große Seile zum Seilspringen und Steine bereit lagen. Kinder und Senioren malten Hüpfspiele aufs Pflaster und schwangen die Seile zu unterschiedlichen Hüpfsprüchen. Ein rundum gelungener Nachmittag.

    Auch die örtlichen Vereine stellten ein vielfältiges Ferienangebot für die Kinder auf die Beine. An dieser Stelle bedankt sich die Gemeinde bei allen aktiven Organisatoren und Helfern für ihr Engagement.

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