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    Elfershausen

    Kartoffelernte früher und heute

    Das sieht nach echter Arbeit aus: Die Kinder, bewaffnet mit Eimern, stehen auf dem Kartoffelacker und lesen die Feldfrüchte. Foto: Claudia Reusch
    Das sieht nach echter Arbeit aus: Die Kinder, bewaffnet mit Eimern, stehen auf dem Kartoffelacker und lesen die Feldfrüchte. Foto: Claudia Reusch

    Ferienprogramm für Kinder gab es auf dem Potatis Hof in Elfershausen . "Kartoffelernte früher & heute - wie sich die Arbeit im Laufe der Zeit verändert" war in diesem Jahr wieder das Motto. Es kamen vier Jungs und zehn Mädchen im Alter von fünf bis zehn Jahren.

    Der Nachmittag rund um die Kartoffel begann mit einer Wanderung zum Kartoffelacker. Und so erreichten die Kinder nach einer halben Stunde mit Eimern bewaffnet das Feld. Christian Reusch zeigte ihnen zuerst, wie die Knollen früher mit der Hacke per Hand geerntet wurden. Um eine Vorstellung der schweren Arbeit von damals zu bekommen, durften die Jungen und Mädchen selbst anpacken und die Kartoffeln aus der Erde hacken.

    Mit großem Eifer war die Gruppe auch dabei, als die erste Maschine zum Kartoffelernten vorgeführt wurde. Der Kartoffelroder holt die Knollen aus der Erde und wirft sie daneben auf den Boden. Auch hier müssen die Kartoffeln noch per Hand aufgelesen werden. Was die Kinder auch gleich mit großem Spaß getan haben. Der Kartoffelroder konnte die Knollen gar nicht so schnell roden, wie die Kinder sie einsammelten.

    Die für die Kinder interessanteste Maschine war jedoch der große Vollernter, der zur Zeit als modernste Maschine auf dem Potatis Hof im Einsatz ist. Die Ferien-Kids durften die Maschine ganz genau begutachten und ihr bei der Arbeit zusehen. Dabei mussten die Kinder allerdings keine Eigeninitiative mehr ergreifen.

    Arbeit macht hungrig - und deswegen wurden nach getaner Arbeit am Lagerfeuer Stockbrot gegrillt. Dazu gab es Bratwürstchen und natürlich Kartoffeln.

    Dann ging es zurück zum Hof, wo die Kinder schon von ihren Eltern erwartet wurden. Die gesammelten Kartoffeln durften sie natürlich mit nach Hause nehmen.

    Auch im nächsten Jahr wird es wieder ein Ferienprogramm auf dem Potatis Hof geben, denn Familie Reusch ist es wichtig, den Kindern einen Bezug zum Produkt zu geben und zu zeigen, dass der Anbau viel Arbeit macht und man mit Lebensmitteln achtsam umgeht.

    Redaktion

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