• aktualisiert:

    Burkardroth

    Keine Schulden für die Kommune

    Im Markt Burkardroth informierte sich der Gemeinderat unter anderem über das Jahresrechnungsergebnis des vergangenen Jahres, Schulprojekte und Bauliches.
    Der Markt Burkardroth hat seit 2013 keine Schulden mehr. Foto: Symbolbild, Quelle Pixabay.com, User: QuinceMedia
    Der Markt Burkardroth hat seit 2013 keine Schulden mehr. Foto: Symbolbild, Quelle Pixabay.com, User: QuinceMedia

    Bei der jüngsten Sitzung des Gremiums kamen nur wenige Punkte zur Sprache. Auf der Tagesordnung stand eine Bauvoranfrage, Informationen zum Jahresrechnungsergebnis und die Kostenübernahme für ein Musikprojekt an den Schulen des Marktes.

    Gemäß der Gemeindeordnung muss der Kämmerer die Jahresrechnung innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss des Haushaltsjahres aufstellen. Der Verwaltungshaushalt umfasst 2019 im Rechnungsergebnis rund 15,2 Millionen Euro. Der Vermögenshaushalt liegt bei knapp 5,9 Millionen Euro. Dadurch ergibt sich im Jahr 2019 ein Gesamthaushalt von ungefähr 21,1 Millionen Euro. Aus dem Verwaltungshaushalt werden etwa 3 Millionen Euro dem Vermögenshaushalt zugeführt. Trotzdem war 2019 ein Griff in die Rücklagen notwendig. Dieser belief sich auf circa 1,2 Millionen Euro. Schulden hat die Kommune weiterhin keine.

    Kinder sollen weiter musizieren

    Ein weiterer Punkt der Tagesordnung war der Antrag der Musikvereine des Marktes. Diese sind gemeinsam mit der Schulleitung der Grundschule Burkardroth für das Schulprojekt WIM - Wir musizieren - verantwortlich. Kinder kommen dabei mit Instrumenten und Rhythmik in Kontakt. Das Programm nutzen die jahrgangsgemischten ersten und zweiten Klassen im Markt Burkardroth . "Das sind derzeit insgesamt sechs Klassen", informierte Bürgermeister Waldemar Bug (ödp) das Gremium. Die Kosten für eine WIM-Klasse belaufen sich halbjährlich auf etwa 1300 Euro durch beispielsweise Lehrerfortbildungen.

    "Für alle sechs Klassen sind das dann etwa 7800 Euro", sagte Bug. Mit im Boot sind jedoch auch Sponsoren . Diese steuern insgesamt rund 1800 Euro im Halbjahr bei, was eine Förderlücke von 6000 Euro pro Halbjahr entstehen lässt. Die Musikvereine boten in dem Antrag darum, dass der Markt das Defizit ausgleicht und eine Zusage für die kommenden Jahre gibt. "Wir haben das bisher immer unterstützt", betonte Bug. Das Gremium entschloss sich dazu, die Unterstützung für das laufende Jahr zu genehmigen. "Wir wünschen uns wegen der sich jährlich ändernden Sponsorenbeteiligung allerdings weiterhin eine jährlich gesonderte Antragsstellung."

    Johannes Schlereth

    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!