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    Oberweißenbrunn an der Rhön

    Kirmes in Oberweißenbrunn

    Die Oberweißenbrunner Kirmespaare (von links) Anja Dziewior und Kevin  Back, Celina Schaupp und Robin Eisenmann, Anna-Lena Vorndran und Kilian  Geis, Katja Plendl und Max Wendel, Alexandra Kehm und Simon Reinhart,  Hanna Schmitt  und Kevin Schleicher, Lisa Dierolf, Leonie Vorndran und  Marcel Tönjann, Sophia Schrenk und Johannes Baier, Melissa Enders und  Lorenz Reinhart und Selina Schäfer sowie der Kirmesnachwuchs.  Marion Eckert
    Die Oberweißenbrunner Kirmespaare (von links) Anja Dziewior und Kevin Back, Celina Schaupp und Robin Eisenmann, Anna-Lena Vorndran und Kilian Geis, Katja Plendl und Max Wendel, Alexandra Kehm und Simon Reinhart, Hanna Schmitt  und Kevin Schleicher, Lisa Dierolf, Leonie Vorndran und Marcel Tönjann, Sophia Schrenk und Johannes Baier, Melissa Enders und Lorenz Reinhart und Selina Schäfer sowie der Kirmesnachwuchs. Marion Eckert

    Die Kirmes in Oberweißenbrunn ist im Ort das Dorffest schlechthin. Neun Paare hatten sich in diesem Jahr zusammen gefunden, um miteinander ein unvergessliches Wochenende zu erleben, aber eben auch der Dorfgemeinschaft und den vielen befreundeten Kirmesgesellschaften eine tolle Party zu ermöglichen. Schon Wochen vorher haben sich die Paare getroffen und die Tänze einstudiert. "Wir machen das selbst", betonten die Kirmespaare stolz.

    Bereits vor dem Kirmeswochenende war viel zu tun. Das große Festzelt musste aufgebaut werden und am Mittwoch ging es in den Wald, um Wedel für den Kranz zu holen. Das übernahmen die Kirmesburschen, und es wurde zu einem lustigen Vergnügen. Die Vorfreude auf die Kirmes stieg. Die Mädchen waren für das Binden des Kranzes und Schmücken mit den bunten Fahnen zuständig.

    Am Freitag ging dann das lustige Treiben im Ort los. Wie es die Tradition will, trafen sich die Kirmesburschen mit den Musikern der Rhöner Musikkapelle Oberweißenbrunn, um ihren Mädchen aufzuspielen. Beim Hofroi ging es von Haus zu Haus. Die Burschen bekamen alle die Genehmigung, ihr Mädchen zur Kirmes auszuführen und versprachen, sie auch wieder "wohlbehütet" abzuliefern. Das musste natürlich gefeiert werden, ein erster Tanz wurde im Hof abgehalten und im Dorf waren die ersten Rufe "Wem gehört die Kirmes?" zu vernehmen.

    Weiter ging es am Samstag mit einem Festzug. Aufstellung war beim "Heck". Der geschmückte Kirmesbaum wurde, begleitet von den Kirmespaaren und mit Musik, durch den Ort zum Platz beim Feuerwehrgerätehaus transportiert. Das war für die Dorfbevölkerung schon der erste Anlass , dem lustigen Treiben der Kirmesgesellschaft zuzuschauen. Unter viel "Hauruck" gelang es schließlich den Baum aufzustellen. N

    un gab es kein zurück mehr. Die Party konnte beginnen. Das Zelt füllte sich, "Dance the Funky Chicken" legte sich richtig ins Zeug. Aus Frankenheim, Haselbach, Schönau, Poppenhausen/Wasserkuppe, Abtsroda, Mittelkalbach, Thalau, Unterweißenbrunn, Wildflecken und Oberbach waren Kirmesgesellschaften nach Oberweißenbrunn gekommen. Denn immerhin war es die erste Kirmes in diesem Jahr in der oberen Rhön.

    Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Tradition. Nach dem Mittagessen im Festzelt trafen sich die Kirmespaare und Musiker zum Festzug, diesmal allerdings an der Bushaltestelle. Tracht war natürlich Pflicht. Dann hieß es "Aufstellung" und los ging's zum Festplatz. Einige Mädchen trugen selbstgebackenen Schmierplootz, die Burschen alle eine Löppe. Vorne weg zog der Kirmesnachwuchs, der sich schon heute freut, später einmal mittanzen zu können. Mit der Blumenpolka eröffneten die Paare den Plantanz. Es folgte der Bieranstich. Das Bier und der von den Kirmesmädchen mitgebrachte Plootz wurde unter den Besuchern verteilt, die sich nicht lange bitten ließen.

    Die Kirmesrede wird jedes Jahr mit großer Spannung erwartet, steckt sie doch voller pikanter Details. So mancher interessante Kirmes-Lebenslauf kam da zu Tage. Nach dem "Rührer" und "Galopp" gab es zum Abschluss noch einen gemeinsamen Tanz mit den Eltern.

    Doch damit war die Kirmes in Oberweißenbrunn noch nicht zu Ende. Im Festzelt wurde tüchtig weiter gefeiert. Die "Rhöner Musikkapelle Oberweißenbrunn" unter Leitung von Stefan Vorndran unterhielt mit Blasmusik. Es folgte die Baumversteigerung, und zum Abschluss des Festes gab es  ofenfrischen Zwiebelsploatz mit Federweiser.

    Die Kirmespaare in diesem Jahr waren: Anja Dziewior und Kevin Back, Celina Schaupp und Robin Eisenmann, Anna-Lena Vorndran und Kilian Geis, Katja Plendl und Max Wendel, Alexandra Kehm und Simon Reinhart, Hanna Schmitt und Kevin Schleicher, Leonie Vorndran  und Marcel Tönjann, Sophia Schrenk und Johannes Baier , Melissa Enders und Lorenz Reinhart  sowie  Lisa Dierolf, Selina Schäfer und Timo Tönjann.

    Wieder einmal bewährte sich, dass die Kirmesgesellschaft den Termin um vier Wochen vorverlegte. Ursprünglich wurde in Oberweißenbrunn nämlich erst im November Kirchweih gefeiert. Die Kirmesjugend hat diesen Termin aber nicht vergessen, sie werden Gottesdienst im November in Tracht mitgestalten.

    Marion Eckert

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