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    Bad Brückenau

    Konzert in Bad Brückenau: Die sieben Worte Christi

    Mathias Braun spielt die Orgel, wenn der Kammerchor Bad Brückenau mit drei Solisten am Sonntag, 18. März ein Konzert in ...

    Das Oratorium "Die sieben Worte Christi" von Théodore Dubois (1837 - 1927) für Chor, drei Solisten und Orgel stehen im Mittelpunkt des Passionskonzertes am Sonntag, 18. März. Beginn ist um 17 Uhr in der Stadtpfarrkirche Bad Brückenau. Dubois war seinerzeit ein hoch angesehener Komponist, Interpret und einflussreicher Lehrer. Er hinterließ ein umfangreiches kompositorisches Werk. Sein Kompositionsstil blieb erstaunlich unberührt von damaligen Einflüssen der Spätromantik. Diese Tatsache führte zu einer zeitlosen Gültigkeit seiner Werke. In dieser Fassung für konzertante Orgel (die das große Orchester durchaus würdig ersetzen kann), Chor und drei Solisten ist von einem auffallend dramatischen, opernhaften Gepräge.

    Weiterhin erklingt auf der Orgel das romantische Werk aus der Orgelsonate A-Dur "Aus tiefer Not schrei ich zu dir" von Felix Mendelssohn- Bartholdy (1809- 1847) und ein Werk von Jeanne Demessieux (1921- 1968), Choral paraphrase und eine Choralfuge. Zum Oratorium wird der Kammerchor zwei barocke Werke zur Passion darbieten von Gottfried August Hormilius (1714- 1785) "Siehe, das ist Gottes Lamm" für Orgel / Chor und eine A-capella Motette "Tenebrae factae sunt" von Johann Ernst Eberlin (1702- 1762).

    Außer dem Kammerchor Bad Brückenau unter der Leitung von Markus Wollmann wirken noch mit: Matthias Braun aus Bad Neustadt an der Orgel. Er absolvierte sein Studium der Katholische Kirchenmusik bei Professor Hans-Dieter Möller an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Zurzeit ist er hauptamtlicher Organist und Dekanatsbeauftragter für Kirchenmusik in Bad Neustadt. Eine rege Konzerttätigkeit sowie die künstlerische Leitung der "Gartenstädter Orgelkonzerte" in St. Konrad runden seine Tätigkeit ab.

    Serena Hart aus Mannheim, wurde 1994 in Schweinfurt geboren. Die Sopranistin legte mit acht Jahren den Grundstein ihres musikalischen Werdegangs mit dem Schlagzeugunterricht. Auch in den folgenden Jahren lag ihr Fokus auf der klassischen Percussion. Zeitgleich war sie Sängerin in verschiedenen Chören und schon da zeigte sich bereits ihre Freude und ihr Talent für den Gesang. Nach dem Abitur studierte sie Schulmusik in Stuttgart und nahm Gesangsunterricht. Dabei festigte sich ihr Wunsch, sich ganz auf ihre stimmliche Ausbildung zu konzentrieren. Seit 2016 studiert Serena Hart Gesang bei Timothy Sharp und Sabine Goetz an der Musikhochschule Mannheim. Die Teilnahme an verschiedenen Meisterkursen runden ihre Ausbildung ab. Die junge Sängerin ist als Solistin schon sehr gefragt als Mitwirkende in Kirchenkonzerten, Oratorien und Messen sowie in Lieder und Konzertabenden.

    Mathias Kreuzer (Tenor) wurde in Münnerstadt geboren, studierte in Hannover und Würzburg Gesang bei Prof. Charlotte Lehmann sowie Musiktheorie und Interpretation bei Prof. Dr. Ernst Huber-Contwig. Zur Vertiefung und Erweiterung seines Repertoires nahm er an zahlreichen Meisterkursen teil. Eine rege Konzerttätigkeit führte ihn als lyrischer Tenor im Konzert-, Oratorien- und Operettenfach u.a. nach Italien, Frankreich und Luxemburg. Bis vor kurzem studierte Mathias Kreuzer bei Dorothea Kimmich (Dramatischer Alt - u.a. ehem. Mitglied der Hamburgischen Staatsoper). Durch seine stimmliche Weiterentwicklung - Stimmfach Jugendlicher Heldentenor - ist er mittlerweile auch als Opernsänger erfolgreich unterwegs.

    Volker Joerg aus Fulda (Bass) begann seine Sängerlaufbahn mit einer zehnjährigen Mitgliedschaft im Knabenchor der Thüringen Philharmonie Suhl. Gesangsunterricht erhielt er am Südthüringischen Staatstheater Meiningen. Er studierte bei Prof. Charlotte Lehmann an der Hochschule für Musik Würzburg. An verschiedenen Opernproduktionen der Hochschule wirkte er mit und sang Produktionen im Extrachor am Mainfrankentheater in Würzburg . Außerdem erhielt er Sprechunterricht beim Bayerischen Rundfunk. Als Konzertsänger und Sprecher tritt er im gesamten Bundesgebiet auf. Das Hauptaugenmerk seiner Konzerttätigkeit liegt in der Interpretation der sogenannten "Alten Musik", wobei die Werke Johann Sebastian Bachs und Georg Phillip Telemanns einen besonderen Schwerpunkt bilden.
    Der Eintritt ist frei: Spenden sind erwünscht. Redaktion

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