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    Bad Kissingen

    Landkreis in Berlin

    Mit einem Infostand zu den 100 Genussorten Bayerns war auch Hammelburg und der Landkreis in Berlin vertreten.
    Elisabeth Assmann, Gästeführerin Weinerlebnis Franken und Teresa Öchsner, Projektleiterin 100 Genussorte Bayerns am Stand auf der Grünen Woche in Berlin.  Foto: Petra Wolf
    Elisabeth Assmann, Gästeführerin Weinerlebnis Franken und Teresa Öchsner, Projektleiterin 100 Genussorte Bayerns am Stand auf der Grünen Woche in Berlin. Foto: Petra Wolf

    Bereits zum zweiten Mal waren die 100 Genussorte Bayerns mit einem Info- und Genussstand auf der internationalen Grünen Woche (IGW) vertreten. Projektleiterin Teresa Öchsner hatte wieder die Qual der Wahl, was sie den Besuchern aus der Vielzahl der Produkte anbieten sollte. Unterstützt wurde sie drei Tage von der Weingästeführerin Elisabeth Assmann aus Hammelburg.

    Direkt neben dem Weinstand der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau (LWG) und des Musikpodiums bekamen die Standbetreuerinnen viel Prominenz zu sehen und konnten diesen auch die Genussorte und deren Produkte vorstellen, wie etwa der bayerischen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber ( CSU ) oder dem stellvertretenden bayerischen Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger ( Freie Wähler ). Gefördert wird das Projekt vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und ist angesiedelt in der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim. Über einen Wettbewerb sollten Regionalität und unverwechselbarer Genuss ausgezeichnet werden.

    Hammelburg hat es zum Beispiel aus 290 Bewerbern unter die 100 Genussorte Bayerns geschafft mit dem Dätscher. Dass es ein dreieckiges Stück Brot neben anderen Kriterien war, zeigt, dass es auf die regionalen Besonderheiten ankommt. Guter Wein wächst auch an anderen Bergen in Franken. Ostheim war mit seinem Leberkäse vertreten und Astheim mit Quittensecco. Die Besucher konnten den würzigen Allgäuer Weisslackerkäse probieren oder die als ganzes getrockneten Birnen aus dem Hutzeldorf Fatschenbrunn.

    "Wir werben nicht nur für den Erhalt der Vielfalt an Pflanzen und Tieren, auch die Vielfalt an Genusskultur und Lebensmitteln ist in Gefahr" , erläutert Assmann. "Dem Verbraucher mehr Wertschätzung für gute, regionale Produkte nahe zu bringen, hilft auch den Produzenten, den Landwirten und dem verarbeitenden Gewerbe wie Metzger und Bäcker." Heimische Lebensmittel wie Traubenkernöl oder Walnussöl helfen Streuobstwiesen zu erhalten. Denn nur wenn die Menschen von ihrem Land leben können, pflegen sie dieses. Vielfältige, kleinstrukturierte Kulturlandschaft erhält auch die Artenvielfalt bei Pflanzen und Tieren. Über das Projekt ist ein kulinarischer Reiseführer entstanden, der über den Buchhandel zu erwerben ist. Auf der Homepage finden sich auch aktuelle Veranstaltungen.

    Elisabeth Assmann

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