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    Oberbach

    Lehrlingswettbewerb für Preis nominiert

    Der länderübergreifende Lehrlingswettbewerb der Rhön GmbH "So schmeckt die Rhön" fand 2019 in der Staatlichen Berufsschule Bad Kissingen statt. In der Lehrküche bereitete die Auszubildende zur Köchin, Maryem Belhadi vom Hotel Cupvitalis Bad Kissingen, einen Lammrücken zu. Foto: Kathrin Kupka-Hahn
    Der länderübergreifende Lehrlingswettbewerb der Rhön GmbH "So schmeckt die Rhön" fand 2019 in der Staatlichen Berufsschule Bad Kissingen statt. In der Lehrküche bereitete die Auszubildende zur Köchin, Maryem Belhadi vom Hotel Cupvitalis Bad Kissingen, einen Lammrücken zu. Foto: Kathrin Kupka-Hahn

    Freude herrscht bei der Rhön GmbH. Das Unternehmen ist mit seinem Lehrlingswettbewerb "So schmeckt die Rhön" für den hessischen Tourismuspreis in der Kategorie Nachhaltigkeit nominiert worden. "Sie stärkt damit Identität und Wertschätzung in der gesamten Rhön, pflegt Regionalität und weckt Pioniergeist", heißt es dazu in einer Pressemitteilung des hessischen Wirtschaftsministers Tarek Al-Wazir , der Schirmherr und Preisstifter ist. Der Tourismuspreis wird bereits zum siebten Mal in den drei Kategorien "Touristische Innovationen", "Digitale Produkte und Marketing" und "Nachhaltigkeit" verliehen und ist mit jeweils 2500 Euro dotiert. In jeder Kategorie wurden drei Projekte ausgewählt. "Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Rhöner den Preis in der Kategorie Nachhaltigkeit gewinnt, ist sehr groß", sagt Thorn Plöger, Geschäftsführer der Rhön GmbH. Denn außer dem Lehrlingswettbewerb "So schmeckt die Rhön" wurde auch das Projekt "Feriendorf Wasserkuppe " nominiert.

    Die Gewinner des Tourismuspreises werden am 16. Oktober beim Hessischen Tourismustag ausgezeichnet, der in Bad Soden-Saalmünster stattfinden wird. Die Entscheidung, wer von den Nominierten den Preis erhält, trifft eine Fachjury. Zu dieser gehören neben der Hessischen Landesregierung, die Hessen Agentur GmbH, der Hessische Tourismusverband e.V., der Hessische Heilbäderverband e.V., der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Hessen e.V. und die Arbeitsgemeinschaft der hessischen Industrie- und Handelskammern . Die Jurymitglieder beurteilen außer den Hauptkriterien auch die Qualität, die Zielgruppen- und Dienstleistungsorientierung sowie die Wirtschaftlichkeit eines jeden Projektes. "Ich denke, wir Rhöner haben da gute Chancen", ist Thorn Plöger überzeugt.

    Genau genommen könnte die Rhön auch in einer weiteren Kategorie zu den Siegern gehören. "Eine unserer Mitarbeiterinnen hat an dem Projekt "Comedy-Fest - Ein Radweg lacht" der GrimmHeimat Nordhessen mitgewirkt", verrät er. Dieses ist in der Kategorie "Touristische Innovationen" für den Hessischen Tourismuspreis nominiert. "Auf neun Bühnen entlang des Fuldaradwegs findet über kommunale und touristische Regionen hinweg ein buntes Rahmenprogramm statt", wird das Projekt beschrieben. Zwei der Stationen beziehungsweise Bühnen befinden sich nahe der Fuldaquelle in der Rhön. "Auf dem Marktplatz in Gersfeld und an der Wiesenmühle in Fulda", sagt Thorn Plöger.

    Inzwischen wurde auch bekanntgegeben, dass unter den neun Nominierten zusätzlich noch ein Publikumspreis verliehen wird. Möglich wird dies durch eine Kooperation mit dem Hessischen Rundfunk. "Unter www.hessenschau.de werden in den zwei Wochen vor der Veranstaltung alle Filme der nominierten Beiträge beworben und die Bevölkerung zur Abstimmung über den Tourismus-Publikumspreis 2019 aufgerufen. Dieser Preis ist somit Jury-unabhängig und ermöglicht einen zusätzlichen Gewinn", schreibt die Hessen Agentur GmbH, die die Wahl des Publikumspreises koordiniert.

    Der länderübergreifende Lehrlingswettbewerb

    Am länderübergreifenden Lehrlingswettbewerb "So schmeckt die Rhön" nehmen 18 Auszubildende der Berufe Koch/Köchin sowie Restaurantfachmann/frau aus Rhöner Betrieben teil. Die Restaurantfachleute haben drei Aufgaben: Einen festlichen Tisch unter dem Motto "Meine Heimat Rhön" gestalten, einen Cocktail nach eigener Rezeptur und mit regionalen Produkten mixen sowie die geladenen Ehrengäste korrekt bedienen. Die Aufgabe der Köche besteht darin, aus einem Warenkorb mit Rhöner Produkten ein selbst erdachtes Vier-Gänge-Menü zuzubereiten, das den Ehrengästen serviert wird. Dabei sollen möglichst alte Rhöner Rezepturen verwendet und neu interpretiert werden. Eine Fachjury bewertet die Ergebnisse und vergibt die Punkte nach den standardisierten IHK-Prüfkriterien sowie anhand der Zusatzkriterien. Ziel des Wettbewerbs ist zu zeigen, was junge Gastronomen aus regionalen Produkten kreieren können.

    Das Feriendorf Wasserkuppe

    Insgesamt 14 Holzhäuser aus heimischen Rohstoffen errichten Boris Kiauka und Andreas Schubert, Geschäftsführer des Unternehmens RDGW GmbH, auf dem höchsten Berg der Rhön. Ein Gebäude im Feriendorf soll das erste Sternenparkhaus Deutschlands werden. Am Bau der Anlage auf der Wasserkuppe sind ausschließlich Unternehmen - vom Planer bis zum Handwerker - aus einem Umkreis von 20 Kilometern beteiligt. Baustart war im Herbst 2018, bis Weihnachten sollen alle Häuser stehen. Der Innenausbau und die Gestaltung der Außenanlagen werden voraussichtlich im Frühjahr/Sommer 2020 abgeschlossen sein. "Für den Preis nominiert zu sein, ist eine Wertschätzung unserer Arbeit", freut sich Boris Kiauka. Er und sein Mitstreiter, Andreas Schubert, sind auf der Wasserkuppe keine Unbekannten. Sie betreiben dort "Peterchens Mondfahrt", ein Hotel mit Restaurant & Café, den Bikespot Wasserkuppe , einen E-Bike- und Skiverleih mit Tourangeboten sowie verschiedene andere Freizeitangebote.

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