• aktualisiert:

    Geroda

    Mehr Urnengräber für Platz

    Der Gemeinderat von Geroda schaute sich vor Ort in Platz um: Am Friedhof Platz soll hier ein Urnengräberfeld angelegt ...

    Die Hälfte der zwölf Urnengräber auf dem Platzer Friedhof ist bereits belegt. "Diese Bestattungsart wird von der Bevölkerung gut angenommen", sagte Bürgermeister Alexander Schneider bei einem Termin vor Ort. Jetzt sind die Räte der Marktgemeinde Geroda gefragt. Denn ähnlich wie auf dem Friedhof in Geroda soll auch in Platz ein weiteres Gräberfeld angelegt werden. Wie dieser Bereich gestaltet werden soll - eventuell mit einer Baumreihe oder -gruppe - darüber soll sich das Ratsgremium jetzt Gedanken machen.
    Der neue Parkplatz oberhalb des Friedhofs ist soweit fertig. Als Ausgleich für den Grillplatz wurden bereits drei Bäume gepflanzt. Zum Schutz vor dem Wind soll noch eine Hecke angebracht werden. Angeregt wurde zudem, eine Sitzgruppe am Ende des Parkplatzes aufzustellen.
    Verschönert werden soll auch der Löschweiher in Platz. Schneider schlug vor, über einen Teil des Weihers eine Holzterrasse mit Sitzflächen anzubringen. Auch hier sind die Ideen der Räte gefragt.
    In der anschließenden Marktgemeinderatssitzung ging Schneider auf die Wünsche und Anträge aus der vorausgegangenen Bürgerversammlung für die beiden Ortsteile ein. Verhandlungen für eine Verkehrsberuhigung am Platzer Berg seien im Gang. Abfalleimer seien in den Orten genügend aufgestellt. Mülleimer außerhalb anzubringen, dafür sah das Gremium keine Notwendigkeit.


    Gegen die Aufstellung des Bebauungsplan "Buchrasen IV" mit integrierter Grünordnung in der Gemeinde Oberleichtersbach hatten die Räte keine Einwände vorzubringen, da die Belange der Marktgemeinde nicht berührt werden.
    Gemeinderat Thilo Schneider gab in der Sitzung die Beschwerde eines Bürgers über die "Parksituation" um das Rathaus weiter. Schneider wird sich um diese Angelegenheit kümmern. Wiederholt diskutiert wurde auch das Anliegen von Bürgern, die Gemeinderätin Monika Bienmüller wegen eines gemeindlichen Holzlagerplatzes angesprochen hatten. Stellvertretender Geschäftsleiter Karlheinz Schmitt stellte klar, dass im Außenbereich ein Holzlegeplatz baurechtlich nicht genehmigungsfähig sei. Die Gemeinde müsste einen Bebauungsplan erstellen und "das wäre sehr teuer". Gabriele Sell

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)


      Sie sind noch kein Mitglied auf mainpost.de?
      Dann jetzt gleich hier registrieren.