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    Fuchsstadt

    Mehrzweckhalle wird teurer

    Die Sanierung der Mehrzweckhalle stand im Mittelpunkt der Sitzung des Gemeinderats, der sich bei einem einstündigen Ortstermin über den Baufortschritt, die bisherigen Kosten und den wahrscheinlichen Nachtrag informierte. Speziell die Herstellung der Außenanlagen, des Pausenhofs der Schule, der Stellplätze und der Feuerwehrzufahrt, dürften Mehrkosten bereiten.
    Architekt Thomas Ruser plant mehrere Stellplätze an der Nordseite des umgestalteten Gebäudes. Drei weitere Parkplätze auf dem Flachdach - darunter ein Behindertenparkplatz - sollen die bestehenden Stellflächen ergänzen. Ein Fragezeigen steht hinter dem Platz vor dem Bildstock, für den nach Meinung von Vize-Bürgermeister Manfred Öftring auch eine gepflasterte Basaltfläche mit einer Ruhebank in Frage käme.

    Der nördlichen Zufahrt zu Sportgelände und Verfügungsraum ist ein Asphaltstreifen für Rettungsfahrzeuge zugedacht. Die angrenzende Straßenfläche bis zum Gebäude, erhält einen Betonpflasterstreifen. Eine komplette Neupflasterung des ramponierten Schulpausenhofs zieht der Gemeinderat zwar in Erwägung, doch die wird erst ausgeschrieben wenn sich moderate Preise anbieten. Die Kosten für die Außenanlagen, ohne die Asphaltzufahrt, schätzte Ruser auf rund 60 000 Euro.



    Auch in der Halle fallen Kostenmehrungen an. Sie sind vorwiegend dem Brandschutz an den Fenstern, einer Außentüre und der Treppe, die in die Halle führt, geschuldet. Die Treppe erhält zudem einen Muschelkalkbelag. An der südlichen Gebäudeseite plant Architekt Ruser eine asphaltierte Auffahrtsrampe zum rückwärtigen Hallenteil sowie mehrere Schutzgitter an der ins Gebäude führenden Treppe.

    Der "rote Platz", Sammelort für die Schüler, erhält ebenfalls eine Erneuerung zum Preis von 58 000 Euro. Hier ist eine Förderung in Aussicht gestellt. "Augenblicklich haben wir durch Einsparungen finanziell noch Luft, doch wir brauchen noch einige Euros", versicherte der Planer. Bürgermeister Hart informierte abschließend über die Entscheidung der Vereinsvorstände-Versammlung, die den Gewinn aus dem Heimatfest - rund 20 000 Euro - der Einrichtung der Mehrzweckhalle zukommen lassen will.


    Neue Glocke für Kapelle

    Für die Kohlenbergkapelle ist eine neue Glocke fällig. Das derzeitige Stahlguss-Exemplar hat einen Riss und klingt daher blechern. Dazu lagen dem Rat zwei Angebote vor, eine 45 Kilogramm schwere Glocke mit einem Durchmesser von 46 Zentimeter und eine Bronze-Ausführung mit 42 Kilo Gewicht. Im Preis sind der Guss - dem Interessierte auch beiwohnen können - und die Montage inbegriffen, berichtete Bürgermeister Peter Hart.

    Sein Stellvertreter Hans-Jürgen Pfülb informierte sich bei einem Fachbüro. Demnach käme eine Bronzeglocke dem Klang eines Stahl-Exemplars am ehesten nahe. Das Ratsgremium votierte zunächst für ein drittes Angebot und wird sich dann entscheiden. Die bisherige Glocke will die Gemeinde säubern und eventuell in der Kirche ausstellen. Für das neue Geläut haben einige Bürger bereits eine Spende zugesagt.


    Neue Madonna erst nächstes Jahr

    Zugunsten der Glocke vertagte der Rat eine Entscheidung über eine neue Madonnenfigur in der Lauerbachkapelle, für die Bildhauer Ralf Hartan zwei Angebote vorgelegt hat. Dieses Vorhaben wurde in das nächste Jahr zurückgestellt. Pfülb soll zudem den Wert der bisherigen Figur ermitteln.

    Keine Einwände gab es gegen die vorliegenden Bauanträge. Dies sind der Neubau einer Lagerhalle in der Kissinger Straße 46 - 50, ein Dachgeschossumbau am bestehenden Wohnhaus in der Kissinger Straße 8, die Errichtung eines Bienenhauses am Weg zum "Sand" sowie ein Umbau bei der Firma HAGA. Der Auszahlung einer Waldwirtschafts-Rechnung in von ca. 6150 Euro erteilte das Gremium ebenfalls grünes Licht.
    Eine Anfrage des AMSC Hammelburg, der am 14. Juli eine Kart-Geschicklichkeitsturnier für Jugendliche auf Fuchsstädter Gemarkung ausrichten will, beschieden die Räte auf Grund der bisherigen Erfahrung positiv. Winfried Ehling

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