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    Fuchsstadt

    Museumsfreunde feiern in diesem Jahr Jubiläum

    Vor einem Jahrzehnt gründeten sich die Museums- und Landmaschinenfreunde. Sie nahmen sich des von der Gemeinde erstandenen "Mützel-Hauses" an. Sanierten dieses und bauten es zum Heimatmuseum aus. Aus dem in die Jahre gekommenen Bauernhaus, das sonst wohl der Spitzhacke zum Opfer gefallen wäre, schuf der Verein "einen Hingucker und ein Schmuckstück, das weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt ist", wie Bürgermeister Peter Hart (CSU/ UWG) es bei der Jahreshauptversammlung formulierte.

    Die Mitglieder können mit Stolz auf ihre Leistungen zurückblicken. Neben dem Museum ist der Verein eine Stütze im Ort und aus dem gesellschaftlichen Leben nicht mehr wegzudenken, wie das Heimatfest im vergangenen Jahr belegte, an dem er einen enormen Anteil hatte.

    Stellvertretender Vorsitzender Klaus Kippes und Museumsleiter Michael Schultz gaben in der Versammlung einen Überblick über in die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Neben den Führungen für Schul- und Kindergartenkinder sowie Erwachsenen-Gruppen hatten vor allem die Beteiligung am Festzug und die Landmaschinenausstellung sowie die Darbietung historischer Landwirtschaft viel Lob von den Besuchern bekommen, ebenso wie die Dorfweihnacht.



    Sanierungs-, Sortier- und Entsorgungsarbeiten, Säuberung und Blumenschmuck sowie die Bewirtung zu besonderen Anlässen gehörten zu den Aufgaben des Vereins. Die Verantwortlichen sind immer auf der Suche nach Exponaten, die zum Museums passen. Sie mussten aber auch gelegentlich mit Wetterkapriolen kämpfen, wenn Flugschnee oder Starkregen durch das undichte Scheunendach ins Museumsinnere gelangten.

    Wie Schultz informierte, wurden zwei lebensgroße Puppen repariert und eingekleidet. Stefan Mützel fertigte einen Handlauf für die Treppe.

    Bürgermeister Hart lobte die "liebevolle und detaillierte Arbeit" in den Museumsräumen, die mit Sachwissen gespickten Führungen, die finanzielle Unterstützung durch den Verein und dessen Engagement für die historische Vergangenheit des Ortes. Er sagte: "Das Heimatmuseums ist ein Aushängeschild für Fuchsstadt." Er gehe davon aus, dass das schadhafte Dach noch in diesem Jahr von einer Firma und mit Unterstützung der Museumsfreunde repariert wird, erklärte der Bürgermeister. Er zollte auch den Geschichtsvorträgen Anerkennung.

    Bei den Neuwahlen schenkten die Anwesenden der bisherigen Vorstandsriege erneut ihr Vertrauen: Somit führt weiterhin Vorsitzender Dominik Schaupp den Verein, seine Stellvertreter sind Klaus Kippes und Achim Röll. Die Kassengeschäfte bleiben in den Händen von Sascha Füller, Michael Stöth stellt sich auch künftig als Schriftführer, Michael Schultz als Museumsleiter zur Verfügung. Beisitzer sind Philipp Gunderlach, Peter Hart, Bernd Eich, Silke Schönberger und Sabina Veth. Die Kasse prüfen Tobias Pfülb und Martin Köhler.

    Schaupp und Kippes ernannten mehrere Engagierte zu Ehrenmitgliedern. Michael Schultz bekam den Titel für besondere Leistungen beim Aufbau und Erhalt des Museums und des Vereins. Günter Wehner, Josef Gunderlach und Josef Hufnagel hatten sich mit ihrem Engagement für die Historie von Fuchsstadt den Ehrentitel verdient.

    Fürs Putzen, Wäsche waschen, für Reinigung und Schmuck, nahmen Veronika Schultz, Rosemarie Stöth, Maria Haas und Waltraud Kippes die Ernennung zu Ehrenmitgliedern entgegen, ebenso wie Lothar Pfülb, der die historischen Vorträge hält und als "wandelndes Geschichtsbuch" gilt. Posthum erging die Ehrenmitgliedschaft auch an Paul Schäfer sowie Luise und Franz Lühn.
    Ihr zehnjähriges Gründungsfest feiern die Museums- und Landmaschinenfreunde am 4. und 5. August auf dem Festplatz. Dafür werden noch Helfer gesucht. Ein Ferienprogramm ist für den 10. August terminiert. Der Grenzgang findet am 9. Juni statt. Winfried Ehling

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