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    Bad Kissingen

    Musik und Genuss in Eisenstadt

    Genüsse aus der Rhön wurden bei den Eisenstädter Wein- und Genusstagen ausgeschenkt. Eva Knauer

    Eine Städtepartnerschaft wird offiziell in Rathäusern geschlossen. Danach gilt es, sie auch auf zwischenmenschlicher Ebene lebendig zu halten. Bei Eisenstadt und Bad Kissingen gelingt dies nun schon seit 40 Jahren. Mit viel Freude und Engagement pflegt das Städtepartnerschaftskomitee Bad Kissingen die Beziehung zu seinen Burgenländer Freunden.

    Eine Herausforderung bedeutet da alljährlich die Teilnahme bei den Eisenstädter Wein- und Genusstagen. Das Angebot der Kissinger Verkaufsstände umfasst eine Vielzahl kulinarischer Spezialitäten, die typisch für unsere Heimat sind und die Festbesucher begeistern. Zur Silvanerbratwurst schmeckt bei den meist heißen Temperaturen ein kühles Kreuzbergbier. In den Abendstunden gönnt man sich oftmals lieber ein Glas Frankenwein, Likör oder Schnaps. Die Naschkatzen bevorzugen Kissinger Tropfen und Oblaten, die auch gerne mal auf Vorrat für Zuhause mitgenommen werden.

    Natürlich freut sich das Team des Städtepartnerschaftskomitees über den Erlös aus dem fast einwöchigen Arbeitseinsatz - 2017 konnte man beispielsweise durch die Einnahmen vieler Vereinsaktionen der Musikschule ein dringend benötigtes neues Fahrzeug spenden. Doch noch wichtiger ist tatsächlich der Austausch mit den Besuchern am Stand und den vielen Freunden vor Ort.

    Gute Gespräche und Gaumenfreuden verbinden, aber Musik darf auch nicht fehlen. Zum 40-jährigen Jubiläum der Partnerschaft sorgten deshalb die vier Musiker von "Rhöner Blechle" für ausgelassene Stimmung. Jürgen Bauer, Wolfgang Heil, Peter Sell und Martin Fenn genossen ihre musikalische Ausbildung im Jugendmusikkorps. Nun nutzten sie die Gelegenheit, der Stadt für diese schöne und erlebnisreiche Zeit zu danken. Als musikalische Botschafter Kissingens spielten sie ohne Gage auf der Eisenstädter Genussmeile, und die Besucher waren begeistert. Es wurde mitgesungen und getanzt, und spontan fanden sich sogar einige Sänger des berühmten Haydnchores zu einem Ständchen ein.

    Die fröhliche und entspannte Atmosphäre des Festes bleibt sicher allen Aktiven wieder unvergessen. Vom Eisenstadt-Virus infiziert hörte man beim Abschied viele Stimmen: "Bis ganz bald - aber spätestens in einem Jahr!"

    Redaktion

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