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    Oerlenbach

    Musikgenuss für den guten Zweck

    Das Bundespolizeiorchester wird beim weihnachtlichen Kirchenkonzert am 3. Dezember von den beiden Sängerinnen Sara Magenta Schneyer und Jana Baumeister unterstützt.
    Das Bundespolizeiorchester kommt wieder nach Oerlenbach.  Foto: Alexandra Stolze
    Das Bundespolizeiorchester kommt wieder nach Oerlenbach. Foto: Alexandra Stolze

    In Oerlenbach steht am Tag nach dem 1. Advent wieder ein musikalisches Highlight an, das inzwischen schon seinen festen Platz im Veranstaltungskalender der Gemeinde hat und jedes Jahr viele Besucher anlockt. Das Bundespolizeiaus- und -fortbildungszentrum (BPOLAFZ) Oerlenbach wird gemeinsam mit der Gemeinde Oerlenbach am Montag, 3. Dezember, 19 Uhr, in der St. Burkardus-Kirche in Oerlenbach ein vorweihnachtliches Kirchenkonzert zugunsten der "Christian Presl-Stiftung" (Trauerbegleitung) durchführen. Musikalische Unterstützung erfährt das Bundespolizeiorchester aus München an diesem Abend erneut durch die Sopranistin Sara Magenta Schneyer und erstmals zusätzlich durch die Sopranistin Jana Baumeister.

    Engagement

    Die Bundespolizei in Oerlenbach unterstützt gerne gemeinsam mit der Gemeinde Oerlenbach gesellschaftliches Engagement. Beim ersten Benefizkonzert im Jahr 2011 konnte ein Spendenerlös von 2000 Euro an die Gründerin und 1. Vorsitzende des Projektes "Eine Schule für Bamiyan" übergeben werden. Ein Jahr später ging der Spendenerlös von 1500 Euro an die "Stiftung Sonnenschein" in Oerlenbach .

    Hohe Spendenbereitschaft

    2013 überreichten die Organisatoren 3225 Euro der Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks "Sternstunden" und 2014 wurden 2575,27 Euro der Nüdlinger Werkstatt - Lebenshilfe e.V. Schweinfurt gewidmet. 2015 gingen 2005,50 Euro an die Stiftung Antenne Bayern hilft. 2016 erhielt der Verein "Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V." den Spendenerlös von 2550,30 Euro und im letzten Jahr spendeten die begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörer für die Aktion "Weihnachtshilfe" in Kooperation mit der Saale Zeitung die bisher höchste Spendensumme von 3302,95 Euro. Somit wurden bisher insgesamt 17 159,02 Euro gespendet. Das Bundespolizeiorchester München wurde 1952 gegründet und hat bis heute seinen Sitz in München.

    Das sinfonische Blasorchester mit seinen 46 Musikern repräsentiert die Bundespolizei bei Wohltätigkeits-, Stand- und Unterhaltungskonzerten sowie Jubiläumsfeiern. Als eines von drei professionellen Orchestern der Bundespolizei ist es sehr gefragt und dementsprechend viel unterwegs.

    Der Tag ist eingeplant

    Der Montag nach dem 1. Advent ist seit 2011 beim Bundespolizeiorchester aus München fest eingeplant und wird auch diesmal viele Gäste anlocken.

    Der Eintritt für das weihnachtliche Kirchenkonzert ist frei! Die Besucher werden aber um Spenden zugunsten der "Christian Presl-Stiftung" (Trauerbegleitung) gebeten, heißt es in der Pressemitteilung des Bundespolizeiaus- und -fortbildungszentrums Oerlenbach .

    Sängerinnen Jana Baumeister Die Sopranistin ist seit der Spielzeit 2014/2015 festes Ensemblemitglied am Staatstheater Darmstadt . Gastengagements führten sie bereits mehrmals auf die große Seebühne bei den Bregenzer Festspielen, an das Staatstheater Wiesbaden, die Oper Frankfurt , zum Rheingau Musik Festival sowie an das Theater Trier. Sie gewann den 1. Preis beim renommierten Bundeswettbewerb Gesang Berlin 2016 sowie den Förderpreis der Johann Sebastian Bach-Stiftung. Als Konzertsolistin tritt Jana Baumeister regelmäßig in der Alten Oper Frankfurt , der Meistersingerhalle Nürnberg, dem Prinzregenten Theater München sowie im Kurhaus Wiesbaden auf. Ihr breitgefächertes Repertoire reicht vom Barock bis hin zu Uraufführungen zeitgenössischer Kompositionen.

    Sara Magenta Schneyer besuchte das Musische Gymnasium in Bamberg, an dem sie ihre erste musikalische Ausbildung in den Fächern Klavier, Geige und Gesang erhielt. Nach dem Abitur begann sie ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik C.M. von Weber in Dresden bei Prof. Christiane Junghanns, sang dort in mehreren Hochschulproduktionen und war vier Jahre lang aktives Mitglied und Solistin des Dresdner Kammerchors unter der Leitung von Hans-Christoph Rademann. Es folgten Auslandsstudien bei Prof. Nicolas Domingues am Konservatorium in Montpellier, Frankreich, und schließlich 2011 der Wechsel an die Universität der Künste Berlin; dort in den Klassen von Prof. Elisabeth Werres und Prof. Anna Korondi.

    Verschiedene Produktionen führten die junge Sängerin unter anderem zum Prignitzer Theatersommer oder nach Rostock, wo sie unter Helmut Rilling in der Matthäuspassion zu hören war. Sie schloss im Sommer 2014 ihr Studium mit großem Erfolg ab. Beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin 2014 gewann sie den Sonderpreis für Konzertengagements der Johann-Sebastian-Bach-Stiftung Leipzig.

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