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    Bad Kissingen

    Nach 30 Jahren gab's ein Wiedersehen

    Zum 30-Jahr-Klassentreffen kamen gut 90 ehemalige Realschüler an ihre alte "Wirkungsstätte" zurück. Foto: Arthur Stollberger
    Zum 30-Jahr-Klassentreffen kamen gut 90 ehemalige Realschüler an ihre alte "Wirkungsstätte" zurück. Foto: Arthur Stollberger

    Die Wiedersehensfreude von gut 90 Absolventen der Staatlichen Realschule Bad Kissingen , die sich 30 Jahre nach ihrem erfolgreichen Abschluss in der Aula der Schule häufig zum ersten Mal wieder trafen, war groß. Das gemeinsame Klassentreffen war vom Verein der Freunde der Staatlichen Realschule in mehreren Vorstandssitzungen gründlich vorbereitet worden. Ein Sektempfang in der Aula der Schule bildete den Auftakt des Treffens.

    Ihre viel bewunderte Sonderstellung zeigte einmal mehr Ursel Albert, die ehemalige Sekretärin der Realschule. Sie besitzt ein außergewöhnliches Namensgedächtnis und erinnert sich an so manche "Schlitzohrigkeit" der früheren Realschüler . Ursel wörtlich: "Es macht mir jedes Jahr eine unheimliche Freude , wenn ich zur Vorbereitung des Klassentreffens ins Archiv der Schule gehe, um die Klassenlisten der Absolventen des Jahrgangs 1988/1989 herauszusuchen". Stets beobachtet sie den positiven Wandel bei den "Ehemaligen", den drei Jahrzehnte bewirkt haben.

    Frau Albert kann sich an manche erinnern, denen sie ins Gewissen redete, damit sie das Lernpensum schafften. Etwa 140 ehemalige Schülerwaren angeschrieben worden, gut 90 erschienen.

    Bei der Begrüßung in der Aula der Realschule sprach Thomas Menz , der Vorsitzende des Fördervereins, ein Gedicht über die verflossene Zeit. Er hieß eine Reihe früherer Lehrkräfte und Schulleiter willkommen.

    Sein besonderer Gruß galt dem derzeitigen "Chef", Realschuldirektor (RSD) Thorsten Stein, seinem Vorgänger RSD i.R. Andreas Elsässer und dem ehemaligen Ministerialbeauftragten für die unterfränkischen Realschulen Horst Karch, sowie dem Zentralen Fachleiter (ZFL) Franz Hohmann.

    Der Rundgang im Realschulgebäude weckte besondere Erinnerungen an die frühere Schulzeit . Eine umfangreiche, illustrierte Chronik mit zahllosen Zeitungsberichten und Fotos war ein besonderes Highlight. Viel zu staunen gab es beim Blick in die modernen Informatik-, Chemie- und Physikräume.

    Auch die vielfältigen Leistungen des 2004 gegründeten Fördervereins konnten sich sehen lassen. Einige Beispiele: Anschaffung von Fahrrädern, Verbesserung der Kletterwand, Ausgestaltung des Lichthofs, Anschaffung von Dokumentenkameras, finanzielle Zuschüsse für den Jahresbericht, für die Schülerzeitung und für die Abschlussfeier.

    Prägende Erinnerungen

    Festzustellen war beim Rundgang auch, dass überhaupt keine "festen Klassenzimmer" mehr vorhanden sind. Die Schüler gehen jetzt zu ihren Lehrkräften.

    Natürlich hatten sich die "Ehemaligen" viel zu erzählen. Dabei tauschten sie prägende Erinnerungen aus. Nicht vergessen wurden die "Erziehungsmaßnahmen", die bei Unterrichtsstörungen unumgänglich waren.

    Nach der Besichtigung des Schulgebäudes am Valentin-Weidner-Platz, das zwischenzeitlich um ein Stockwerk "gewachsen" war, wurde das Klassentreffen im "Bayerischen Hof" fortgesetzt.

    Manche Teilnehmer hatten Bilder oder Fotoalben dabei und schwärmten häufig von den Erlebnissen ihrer Abschlussfahrt, die sie nach Italien, Berlin oder gar nach London führte.ksta

    Arthur Stollberger

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