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    Maßbach

    Neue Fenster braucht die Maßbacher Mittelschule

    Die Mittelschule in Maßbach wird weiter saniert. Der Marktgemeinderat  vergab die Lieferung und Montage von zwölf neuen Fenstern für  32.330 Euro.  Foto: Dieter Britz
    Die Mittelschule in Maßbach wird weiter saniert. Der Marktgemeinderat vergab die Lieferung und Montage von zwölf neuen Fenstern für 32.330 Euro. Foto: Dieter Britz

    In der ersten Sitzung nach der Sommerpause ging es unter anderem auch um einen Zuschuss für die Caritas und die Umgestaltung des Friedhofs in Weichtungen. Ein Teil der Fenster in der Mittelschule wurde aus Sicherheitsgründen vom Hausmeister zugeschraubt und kann nicht mehr geöffnet werden. Diese sollen nun durch zwölf neue Aluminium-Fenster ersetzt werden.

    Vier der elf angeschriebenen Firmen hatten Angebote eingereicht. Der Auftrag ging für 32.330 Euro an eine Firma aus Kreuzwertheim. Darin enthalten sind Demontage und Entsorgung der alten sowie Lieferung und Einbau der neuen Fenster. Bürgermeister Matthias Klement ( CSU ) teilte mit, dass in den Sommerferien an der Mittelschule bereits Sanierungsarbeiten gelaufen sind und zum Teil noch laufen. An der Grundschule im Ortsteil Poppenlauer wurden im Rahmen eines Förderprogramms während der Ferien alle Klassenzimmer mit Laptops, Beamern und Dokumentenkameras ausgestattet.

    Für zwei Defibrillatoren noch Spender gesucht

    Lange diskutiert wurde über die Installation von Defibrillatoren in allen vier Ortsteilen. Dazu war auch Jürgen Müller vom Zentrum für Telemedizin in Bad Kissingen in die Sitzung gekommen. Die Verwaltung hatte als Standorte in Maßbach und in Poppenlauer die Filialen der VR-Bank vorgeschlagen. In Volkershausen sollte ein Gerät beim Backhaus und in Weichtungen bei der Alten Schule angebracht werden. Alle Geräte sollen mit sogenannten GSM-Einheiten bestückt werden, sodass bei der Öffnung automatisch ein Notruf zur integrierten Rettungsleitstelle in Schweinfurt aufgebaut und eine direkte Freisprechverbindung ermöglicht wird. Die Kosten für die Geräte in den beiden Bankfilialen würde die VR-Bank übernehmen. Für die beiden anderen Defibrillatoren werden noch Spender gesucht, die Weichtunger Reservisten haben laut Bürgermeister Klement bereits finanzielle Unterstützung zugesagt.

    Jürgen Müller wies darauf hin, dass in Deutschland jedes Jahr 100.000 Menschen den plötzlichen Herztod erleiden. In Bayern wird alle halbe Stunde ein Mensch reanimiert. "Es kann jeden treffen, überall, auch junge", betonte er. Auf Nachfrage von Diethard Dittmar ( SPD ), der selbst Mediziner ist, teilte Müller mit, dass es in vier Jahren an den 45 Defibrillator-Standorten im Landkreis vier Einsätze gab. Bürgermeister Klement betonte "Schulung in allen Orten für alle Interessenten sollte sein. Die Bürger sollten keine Scheu davor haben. Die Geräte sind für ihre Sicherheit wichtig". Achim Bieber (Bürgerblock Poppenlauer ) ergänzte, dazu sollte es in jeder Ortschaft einige Ersthelfer geben. In Poppenlauer ist seiner Ansicht nach der Standort in der Bankfiliale zu weit vom Ortskern entfernt. Er schlug hier einen Standort am alten Rathaus in der Ortsmitte vor. Wilfried Streit (Bürgerblock Poppenlauer ) wiederum findet "dieses Gerät ist ganz einfach zu bedienen. Fast alle gehen in die Bank zum Geldholen". Die Bürger sollten bei den Bürgerversammlungen in die Geräte eingewiesen werden. "Die Defibrillatoren gehören dorthin, wo die Leute sind, nicht in die Volksbank oder ins Rathaus", meinte wiederum Diethard Dittmar. Er nannte als Beispiel die Faschingsveranstaltungen. Der Marktgemeinderat beschloss schließlich grundsätzlich, dass die vier Defibrillatoren angeschafft werden sollen. Die Standorte werden allerdings noch festgelegt. Die Entscheidung fiel einstimmig.

    1000 Euro für die Caritas

    Wie jedes Jahr stand ein Zuschuss-Antrag des Caritasverbandes in Höhe von 50 Cent pro Einwohner auf der Tagesordnung. "Mithilfe dieses Zuschusses kann der Caritasverband Bad Kissingen für die Menschen vor Ort, in den Dörfern eine Fülle von sozialen Diensten und Hilfen für Menschen in den verschiedensten Notlagen und Lebenssituationen anbieten", heißt es in der Beschlussvorlage. Vorgeschlagen wurde von der Verwaltung, wie in den letzten Jahren auch, ein Zuschuss in Höhe von 1000 Euro, die bereits im Gemeindehaushalt eingestellt sind. Die Entscheidung des Marktgemeinderates für den Zuschuss fiel fast einstimmig. Nur Diethard Dittmar stimmte mit Hinweis auf die Diakonie-Station vor Ort dagegen.

    Dieter Britz

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