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    Geroda

    Nicht jeder, der ein Anliegen hat, ist Anlieger

    Eine Verengung der Einmündung am Platzer Berg soll von unbefugtem Benutzen der Anlieger-Straße abhalten.Gabriele Sell
    Eine Verengung der Einmündung am Platzer Berg soll von unbefugtem Benutzen der Anlieger-Straße abhalten.Gabriele Sell

    In der Bürgerversammlung äußerten Bürger aus Platz den Wunsch nach einer Treppe, die vom Parkplatz in den Friedhof führen soll. Das schaute sich das Gerodaer Ratsgremium am Mittwochabend vor Ort an. Als sinnvoll wurde dies nicht erachtet, weil der Parkplatz direkt neben dem Eingang ist. Auch nicht die Öffnung der Friedhofsmauer im unteren Bereich, ein weiterer Wunsch, der von Bürgern angesprochen worden war.

    Wie Bürgermeister Alexander Schneider sagte, sei das Friedhofstor immer offen. Die Leute können mit dem Auto hineinfahren, wenn sie schwere Sachen zu den Gräbern transportieren müssen. In dem Zusammenhang schlug er vor, kleine Wagen anzuschaffen, so dass zum Beispiel Säcke mit Blumenerde leichter auf den nicht befahrbaren Wegen befördert werden können. Bevor eine Entscheidung bezüglich der Anträge gefällt wird, soll mit den Bürgern noch einmal gesprochen werden, hieß es.

    Tests am Platzer Berg geplant

    Nächster Ortstermin war der Platzer Berg. Die nur für Anlieger erlaubte Straße wird von vielen dennoch genutzt und es wird gerast. Nach Rücksprache mit der Polizei schlug der Bürgermeister vor, die zu breite Zufahrt auf vier Meter zu verschmälern und im rechten Winkel auf die Staatsstraße zu führen. Die Räte waren geteilter Meinung. Einen Versuch wäre es zwar wert, solange keine Baumaßnahmen erforderlich seien. Doch wurden eher ein Stoppschild und 30-Zone an der Einmündung Adam-Eppler-Straße befürwortet. Ob dies die erwünschte Wirkung erzielt, soll zunächst getestet werden. Eine Verkleinerung der Einmündung am Berg sei damit nicht ausgeschlossen.

    Vergeben wurde am Abend die Verlegung einer Wasserleitung vom Hochbehälter am Platzer Berg zur Straße Boxhecke. Die Arbeiten wird die Firma August Ullrich GmbH aus Elfershausen ausführen. Deren Angebot lag bei 85 550 Euro.

    Einstimmig sprach sich das Ratsgremium für die Zweckvereinbarung-Digitalisierung Breitband und Mobilfunk mit dem Landkreis Bad Kissingen aus. Es sei der einzig richtige Weg und es mache Sinn, eine Kompetenzstelle zu haben. Für die Marktgemeinde fallen dafür jährlich 171 Euro an.

    Bürgermeister Schneider informierte über das Ergebnis der Prüfung des diesjährigen Haushalts der Gemeinde. Die Rechnungsprüfungsstelle des Landratsamts habe keine Bedenken geäußert. Nach wie vor sei die Gemeinde leistungsfähig und die Finanzkraft für die nächsten Jahre gesichert.

    Die Belange der Gemeinde Geroda werden durch Änderungen im Bebauungsplan des Baugebiets Brennofen in Wollbach (Burkardroth) nicht berührt. Deshalb wurden keine Einwände erhoben.

    Bürgermeister Schneider ging auf die Veranstaltung Dorf Helden ein. Es sei ein gigantischer Tag gewesen. "Großen Dank" an alle, einschließlich der großzügigen Sponsoren, die zum Erfolg dieses Ereignisses beigetragen haben.

    Gabriele Sell

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