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    Nüdlingen

    Nüdlinger Vierzehnheiligen-Wallfahrt steht bevor

    Am Montag, 27. Mai, ziehen die Nüdlinger Wallfahrer wieder gen Vierzehnheiligen.Arthur Stollberger
    Am Montag, 27. Mai, ziehen die Nüdlinger Wallfahrer wieder gen Vierzehnheiligen.Arthur Stollberger

    "Lauft nur, ich werde euch tragen, euch hinführen bis ans Ziel" - so lautet das Motto für die Nüdlinger Wallfahrt nach Vierzehnheiligen 2019. Am Montag, 27. Mai, machen sich etwa um 9.30 Uhr wieder zahlreiche Nüdlinger Bürger, sowie viele Weggefährten von auswärts, auf die etwa 90 Kilometer lange Pilgerstrecke zum Wallfahrtsort Vierzehnheiligen. Nach dem Verladen des Gepäcks auf das große Transportfahrzeug im Feuerwehrhof, also etwa ab 8.30 Uhr erhalten die Teilnehmer in der Pfarrkirche durch Pfarrer Dominik Kesina, der selbst zum 11. Mal dabei ist, den geistlichen Segen.

    Auch in diesem Jahr ziehen sie unter der Führung von Wallfahrtsführer Oliver Speck über Thundorf und Aidhausen nach Kerbfeld, wo die meisten Pilger zum ersten Mal übernachten. Hier wird Robert Reuscher, der bereits mehrere "Wallfahrtsbänke" gefertigt hat, eine weitere Bank für die Kerbfelder Freunde übergeben.

    Am Dienstag geht es in aller Frühe weiter über Lendershausen und Hofheim nach Goßmannsdorf. Nach Gottesdienst und Frühstückspause erreichen die Wallfahrer Kraisdorf und Kaltenbrunn, um dann gegen 18 Uhr an ihrem ersehnten Ziel, der päpstlichen Basilika Vierzehnheiligen mit ihrem prächtigen Nothelferaltar anzukommen.

    Prozessionen

    Der dritte Tag (Mittwoch) wird ganz in Vierzehnheiligen verbracht. Religiöse Höhepunkte sind die Prozession um den Nothelferaltar zwischen 12 und 13 Uhr, sowie eine abendliche Eucharistiefeier mit anschließender Lichterprozession. An diesem Tag soll auch eine Spende der Nüdlinger Wallfahrer für die neue Glocke übergeben werden. Die Glocke, die für die Basilika Vierzehnheiligen gegossen wurden, soll im Herbst 2019 an Ort und Stelle gehievt werden. Wallfahrtsführer Oliver Speck ruft die Teilnehmer an der Wallfahrt auf, neben der normal üblichen Spende für eine "Glockenspende" zu sammeln. Diese soll am Mittwoch in Vierzehnheiligen übergeben werden. Ein passendes Spendengefäß in Form einer Glocke hat Wallfahrer Robert Reuscher (Burghausen) anfertigen lassen.

    Am Festtag Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 30. Mai, wird nach der Heiligen Messe um 6 Uhr, sowie einem kräftigen Frühstück, der Rückweg angetreten. Übernachtet wird wieder in Goßmannsdorf oder Kerbfeld.

    Am Freitag, 31. Mai, werden die Wallfahrer dann in Poppenlauer verköstigt, bevor sie die letzte Wegstrecke nach Nüdlingen antreten. So gegen 20 Uhr werden sie am Feldkreuz auf dem Wurmerich von Ministranten abgeholt und zur Kirche geleitet. Meist werden sie von Angehörigen oder Freunden mit Blumen begrüßt.

    Umfangreiche Organisationsarbeit

    Bereits vor Monaten hat sich der Kern des Wallfahrerteams mit zahlreichen religiösen und technischen Einzelheiten der Durchführung befasst. Vorbeterin und Mitgestalterin der Wallfahrt ist wie seit vielen Jahren Margot Freidhof. Der schwere Traktor, den Franz Schäfer zur Verfügung stellt, muss ebenso intakt sein wie die weiteren Fahrzeuge und die Lautsprecher.

    Noch einige Hinweise: Das Hauptgepäck sollte in Koffern oder Taschen verpackt werden. Ein Namensschildchen darf nicht fehlen. Keineswegs sollten Hartschalenkoffer verwendet werden, da diese auf dem Begleitfahrzeug ins Rutschen kommen würden. Empfohlen wird zusätzlich ein "kleines Handgepäck" bzw. ein Rucksack für die Versorgung während des ersten Tages, sowie für die Möglichkeit, sich auf ungünstige Witterungsverhältnisse einzustallen.

    Arthur Stollberger

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