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    Oerlenbach

    Unterfranken: Auto brennt in Carport - 90 Einsatzkräfte kämpfen, um das Haus zu retten

    Total ausgebrannt sind am Montagabend ein Pkw und ein Carport in Oerlenbach in der Karl-Karch-Straße. Foto: Peter Rauch
    Total ausgebrannt sind am Montagabend ein Pkw und ein Carport in Oerlenbach in der Karl-Karch-Straße. Foto: Peter Rauch

    Zu einem Brand in einem Carport kam es am Montag Abend in der Karl-Karch-Straße in Oerlenbach. Rund 90 Helfer konnten ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus verhindern. Warum es brannte, ist noch unklar. Die Kriminalpolizei Schweinfurt ermittelt.

    Gegen 21.30 Uhr meldete ein Anwohner den Brand über Notruf. Beim Eintreffen der ersten beiden Wehren aus Oerlenbach und Eltingshausen stand bereits der gesamte hölzerne Carport, sowie der darin geparkte Audi in Flammen, so dass weitere Wehren aus Ebenhausen und Bad Kissingen mit der Drehleiter nachalarmiert wurden.

    Mit vereinten Kräften - es waren knapp 90 Helfer vor Ort - konnte ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus verhindert werden. Da Temperaturen um den Gefrierpunkt herrschten, wurde vorrangig Löschschaum eingesetzt. Dennoch entstanden sowohl am Carport wie auch am Auto Totalschaden, am Wohnhaus richteten die Flammen nur äußerliche Schäden an der Fassade, an einem Fenster und am Dach an.

    Suche nach Glutnestern

    Nachdem die Feuerwehr mit der Wärmebildkamera vor allem den Dachbereich des Wohnhauses nach möglichen Glutnestern abgesucht hatte, konnten dank der Drehleiter dort auch einige beschädigte Dachziegel ersetzt werden, so dass das Haus weiterhin bewohnbar blieb. Die Bewohner das Hauses hatten sich schon vor Eintreffen der Wehren, die mit einem knappen Dutzend Fahrzeugen anfuhren, unverletzt ins Freie begeben, so dass auch der Rettungsdienst nicht eingreifen brauchte.

    Der Gebäude- und Brandschaden am Auto wird sich vermutlich auf einen mittleren fünfstelligen Betrag summieren, hieß es vor Ort. Noch in der Nacht nahmen Brandermittler des Polizei Kommissariats Schweinfurt die Ermittlungen auf. Die Einsatzleitung an der Brandstelle lag beim Oerlenbacher Feuerwehrkommandanten Michael Kuhn, von der Kreisfeuerwehrführung waren Kreisbrandinspektor (KBI) Harald Albert, KBI Ronald Geis und Kreisbrandmeister Alexander Marx anwesend. Ebenfalls an der Einsatzstelle war ein Mitarbeiter des Stromversorgungsunternehmens, sowie zwei Streifenwagenbesatzungen aus Bad Kissingen

    Peter Rauch

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