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    Schönderling

    Ortsdurchfahrt Schönderling wird ab September ausgebaut

    Hier rollen bald Bagger: Die Ortsdurchfahrt Schönderling - hier die Engstelle an der alten Schmiede - wird erneuert. Fo...

    In der 25. Sitzung des Kreisausschusses im Landratsamt Bad Kissingen beschlossen die Sitzungsteilnehmer einstimmig die Vergabe der Straßenbauarbeiten an der Ortsdurchfahrt in Schönderling . Die Firma Hell aus Eltingshausen hatte mit rund 3,1 Millionen Euro das günstigste Angebot vorgelegt. Weil manche Kosten darin aber nicht enthalten sind, wird die Baumaßnahme insgesamt noch etwas teurer. "Mit einer Auftragssumme über drei Millionen Euro handelt es sich um eine größere Maßnahme", betonte Landrat Thomas Bold ( CSU ).


    Kosten verteilen sich auf Landkreis und Kommune

    Die Gemeinde Schondra beteiligt sich laut Jürgen Dobler, Sachgebietsleiter des kreiseigenen Straßenbaus, mit rund 1,5 Millionen Euro an den Bauarbeiten, während der Landkreis etwa 1,7 Millionen der Kosten trägt. Die Summe der Kommune verteile sich auf Posten wie beispielsweise die Sanierung des Kanals, das Leitungsnetz und den Gehweg. Der Landkreis Bad Kissingen nimmt sich der Straßenbauarbeiten, Deponiekosten und der Beschilderung an. Außerdem entrichtet der Kreis den Kanalbeitrag an die Gemeinde Schondra. "Mit dem von der Fahrbahn abfließenden Regenwasser nutzen wir ja die Kanalisation der Kommune", erläutert Dobler .


    Budget wurde aufgestockt

    Ursprünglich waren für die Straßenbauarbeiten 1,65 Millionen Euro im Haushalt 2018 eingeplant. "Nach einer Berechnung mussten wir das Budget aufstocken", informiert der Sachgebietsleiter. Daher werde man im Haushalt 2019 weitere Gelder für die Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt bereitstellen. Positiv sei jedoch, dass bei den Berechnungen das Leistungsverzeichnis um vier Prozent unterboten wurde - sprich die Arbeiten unterm Strich günstiger ausfallen als gemeinhin angenommen.

    Baulich wird die Ortsdurchfahrt in "Standardbauweise" angelegt. Im Bereich der Bürgersteige soll es dagegen Veränderungen geben: "Wir verbauen keine Rinnen mehr - stattdessen asphaltieren wir bis an den Bordstein heran", beschreibt der Sachgebietsleiter. "Die Rinnsteine bröckeln häufig. Das sieht nicht schön aus, deshalb gehen wir da wirtschaftlich vor."


    Arbeiten dauern bis ins nächste Jahr

    Baubeginn ist am 17. September.: "Dieses Jahr kümmern wir uns noch um Wasser und den Kanal, der eigentliche Straßenbau findet dann 2019 statt", gibt Dobler Einblick in die Planung. Der Beginn im Herbst hat einen Grund: "Dadurch, dass der Landtag die Straßenausbaubeiträge rückwirkend zum 1. Januar 2018 abgeschafft hat , herrschte Unklarheit - das hat das Verfahren verzögert." Unklar war für den Sachgebietsleiter, wo die Restfinanzierung herkommt: "Mittlerweile wissen wir, dass der Freistaat die finanziellen Lücken übernimmt."


    766 Meter lang ist der Abschnitt, der saniert werden wird. Johannes Schlereth

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