• aktualisiert:

    Wartmannsroth

    Ortstermin im Friedhof

    Mit einer vorangehenden Ortsbesichtigung auf dem Windheimer Friedhof begann am Donnerstagabend die Gemeinderatssitzung. Die Räte stellten anhand eingegangener Beschwerden der Anwohner diverse Absenkungen in den Wegen sowie defekte Bordsteine und Rabatten fest. Die Gefahrenstellen sollen jetzt möglichst zeitnah beseitigt werden, beschlossen die Räte. Der Rest könne Zug um Zug saniert werden. Verwaltungsleiter Daniel Görke wies darauf hin, dass das Grundkonzept des Windheimer Friedhofs lediglich zwei bis drei Hauptwege vorsehe.

    Die Sitzung leitete der stellvertretende Bürgermeister Roland Brönner. "Die Gemeinde Wartmannsroth soll sich als ausgezeichneter Genussort Bayerns mit allen Facetten darstellen können", wünschte sich Brönner die rege Beteiligung nicht nur der Brennereibetriebe, sondern auch der Selbstvermarkter und des Handwerks aus allen zugehörigen Ortsteilen auf einem erstmaligen Genussmarkt. Erwartet werden der Tourismusverband und die Allianz Fränkisches Saalestück sowie die Riege der Prominenz.

    Die Einladungen für den am 5. August geplanten Genussmarkt seien noch nicht geschrieben, so Brönner. Der ganz besondere Markt soll auf dem Gelände des Landgasthofes in Wartmannsroth stattfinden. Freilich waren die Räte begeistert. Sie überlegten aber, in welcher Größenordnung das Fest gestaltet werden soll. Am kommenden Montag soll ein Festausschuss darüber im Detail beraten. Befürchtet wurde eine mögliche Kollision mit der Baustelle in der Ortsdurchfahrt. Andererseits gab es schon viele Vorschläge für einige Details wie Sticker und Infomaterial.



    Grünes Licht erhielt der Planungsauftrag in Höhe von 31 000 Euro für den neuen Rathausplatz, der an das Landschafts-Planungsbüro Dietz und Partner aus Engenthal ging. Abzüglich der 70 Prozent Förderanteil im Rahmen der Dorferneuerung bleiben 9300 Euro zu Lasten der Gemeindekasse. Somit stimmten die Räte auch der zuständigen Teilnehmer-Gemeinschaft zu.

    Weiterhin offen bleibt die Vertragsverlängerung mit dem Mobilnetzbetreiber Vodafone . Auslöser ist die Klausel, die sich die Gemeinde Wartmannsroth für die mobile Versorgung für Heiligkreuz erwünscht. Brönner bestätigte: "Von Vodafone liegt keine klare Zusage vor". Der Betreiber mache den Mobilfunk für Heiligkreuz von einer verbindlichen Förderzusage abhängig. Heiligkreuz sei ein dicker weißer Fleck auf der bayerischen Handyempfangskarte, so Görke. Dabei brauche Vodafone doch nur eine Sendeantenne auf dem bereits vorhandenen BOS-Mast zu montieren.

    Braucht die Grundschule in Dittlofsroda einen Glasfaseranschluss für das schnellere Internet bis vor die Haustüre? Die Räte waren unterschiedlicher Meinung. Trotzdem soll jetzt ein Antrag im Rahmen des Förderprogramms bei der Bayerischen Staatsregierung gestellt werden. Einig waren sich die Räte über die Notwendigkeit, endlich eine konkrete Stellenbewertung über die Dienste aus Rathaus-Verwaltung und Bauhof zu erhalten. Ein entsprechender Auftrag ging an die Bayerische Akademie für Verwaltungs-Management in Höhe von rund 6800 Euro. Kaum finanziellen Spielraum hat der zukünftige Straßenausbau sanierungsbedürftiger Gemeindestraßen, der auf Kosten der Kommune geht, sahen die Räte ein. Zur Kenntnis nahmen sie, dass es Einwendungen von Anwohnern zum Standort Bushaltestelle (bei der Metzgerei Häusler) und zur Verlagerung des Spielplatzes am Häg gab. Gerd Schaar

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)


      Sie sind noch kein Mitglied auf mainpost.de?
      Dann jetzt gleich hier registrieren.