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    Hammelburg

    Pfaffenhäuser Wehr sucht Nachwuchs

    Ihre Einsatzbereitschaft stellte die Löschgruppe der Feuerwehr Pfaffenhausen am Samstagnachmittag unter Beweis. Am Saaleufer im Sportplatzbereich legte rund ein Dutzend Floriansjünger im Alter von 21 bis 33 Jahren erfolgreich ihre Leistungsprüfung ab.

    Als wachsame Schiedsrichter waren Kreisbrandmeister Elmar Eisenmann, Manfred Reith und Jürgen Sachs zugegen. Alle Teilnehmer hatten die Prüfung bestanden. Bis es "Wasser marsch" heißen konnte und die Zieleimer durch den Wasserstrahl getroffen wurden, waren zuvor etliche Handgriffe gekonnt in vorgegebener Zeit zu erledigen.

    Schläuche mussten ausgerollt und angeschlossen werden. Die Tragkraftpumpe wurde in Gang gesetzt. Eine Saugrohrleitung reichte in den Fluss hinein und lieferte kurzfristig das benötigte Wasser.Außerdem wurde geprüft, ob Seile richtig verknotet und darüber hinaus, ob Fachfragen richtig beantwortet werden. Als Gruppenführer "Wasser" und Verantwortlicher für die Durchführung der Leistungsprüfung war der 2. Kommandant Benedikt Kress im Einsatz. Der ehemalige Kommandant Manfred Brönner hatte im Vorfeld die Ausbildung geleitet. Kommandant Edgar Sitzmann freute sich über die Leistungsfähigkeit seiner Kameraden.

    "Über die Einsatzfähigkeit unserer Wehr mache ich mir keine Sorgen", betonte Feuerwehrvereins-Vorsitzender Detlef Heim auf Anfrage dieser Zeitung. Allerdings gebe es bei der Pfaffenhausener Wehr langfristig gesehen durch die geburtenschwachen Jahrgänge Nachwuchssorgen. Zurzeit gebe es kein einziges Mitglied in der Jugendfeuerwehr.

    Werbeaktionen in diesem Sommer hätten leider den gewünschten Erfolg nicht gebracht. Auch nicht im so genannten Bambini-Bereich. "Ich hoffe, dass dieses Loch in den kommenden Jahren geschlossen werden kann", so Heim.

    Zurzeit gibt es 45 Aktive in der Pfaffenhausener Wehr. "Im Altersbereich von etwa 20 bis 30 Jahren sind wir hervorragend aufgestellt", sagte Heim. Die ehrenamtliche Tätigkeit im Bereich Feuerwehr sei interessant. Heim: "Wo andere raus rennen, da rennen wir Feuerwehrleute rein". Allerdings gebe es in dieser Wehr nicht so große Autos wie bei der Stützpunktwehr im benachbarten Hammelburg . Aber die Stadtteilwehren stünden in der Gemeinschaft alle ihren Mann und seien hervorragend ausgebildet. Den Beweis brachte die Leistungsprüfung.

    Gerd Schaar

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