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    Hammelburg

    Pfarrzentrum Hammelburg öffnet erst wieder im September

    Das katholische Pfarrzentrum im ehemaligen Gefängnis neben der Hammelburger Stadtpfarrkirche bleibt noch bis Mitte September geschlossen.
    Kleine Ursache, große Wirkung: Wegen einer geplatzten Filter-Patrone ist das Hammelburger Pfarrzentrum fast ein Jahr gesperrt. Hier zeigt Küster Michael Brandan die ausgetauschte Patrone. Foto: Archiv/Ralf Ruppert       -  Kleine Ursache, große Wirkung: Wegen einer geplatzten Filter-Patrone ist das Hammelburger Pfarrzentrum fast ein Jahr gesperrt. Hier zeigt Küster Michael Brandan die ausgetauschte Patrone. Foto: Archiv/Ralf Ruppert
    Kleine Ursache, große Wirkung: Wegen einer geplatzten Filter-Patrone ist das Hammelburger Pfarrzentrum fast ein Jahr gesperrt. Hier zeigt Küster Michael Brandan die ausgetauschte Patrone. Foto: Archiv/Ralf Ruppert

    Die Sanierungsarbeiten nach dem verheerenden Wasserschaden im September 2019 seien zwar weitgehend abgeschlossen, berichtet Pastoralreferent Markus Waite auf Nachfrage, aber zum einen stünden noch Restarbeiten aus und zum anderen sei die Nutzung der Räume sowieso durch die Corona-Regeln nur sehr eingeschränkt möglich. "Außerdem haben wir im August sowieso immer geschlossen", sagt Waite. Deshalb habe sich das Leitungsteam der Pfarreiengemeinschaft dazu entschlossen, das Pfarrzentrum erst zum Ende der Sommerferien, also Mitte September, wieder für Veranstaltungen frei zu geben. Dieser Termin sei nun aber sicher: "Wir nehmen bereits Buchungen an."

    Fall für die Versicherung

    Am 24. September 2019 war eine Filter-Patrone zur Nachspeisung der Heizung geplatzt. Weil der Heizraum in dem historischen Gebäude nicht im Keller, sondern im Dachgeschoss untergebracht ist, ergossen sich geschätzte 2000 Liter Wasser über die Decke in den Pfarrsaal. Die durchweichte Decke musste samt Dämmung ausgebaut werden. Nach einer mehrmonatigen Trocknung der Bausubstanz begann die Pfarrgemeinde im Frühjahr mit dem Innenausbau des Saals. Ursprünglich sollte bereits an Ostern wieder geöffnet werden, nun zieht sich die Schließung aber fast ein ganzes Jahr hin.

    Die erste Schätzung des Schadens belief sich auf eine halbe Million Euro, später wurde die Schätzung auf unter 300 000 Euro korrigiert. Der Schaden war zum Glück versichert, die Pfarrgemeinde geht allerdings trotzdem von eigenen Kosten aus, denn: Obwohl das Pfarrzentrum erst zehn Jahre alt ist, musste der Brandschutz ertüchtigt werden. Während der Schließung half die evangelische Kirchengemeinde mit Räumen im neuen und alten evangelischen Gemeindehaus ausweichen. Außerdem stand das benachbarte Vinzenz-Koch-Haus zum Teil zur Verfügung.

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    Ralf Ruppert

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