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    Fuchsstadt

    Pilger ziehen zu "Maria im Grünen Tal"

    Am 7. und 8. September ziehen die Fuchsstädter Pilger wieder zu "Maria im Grünen Tal." Dieter Büttner
    Am 7. und 8. September ziehen die Fuchsstädter Pilger wieder zu "Maria im Grünen Tal." Dieter Büttner

    Sich einmal im Jahr auf dem Weg machen. Abschalten, beten, reden, zuhören und die Zeit genießen. Während früher das Beten im Vordergrund stand, so sind moderne Wallfahrten sehr vielschichtig und abwechslungsreich geworden. Sicher, die Gebete kommen nicht zu kurz, aber es sind auch die Geschichten und Anekdoten, die die Teilnehmer während des 28 Kilometer langen Weges nach Retzbach zu "Maria im Grünen Tal" begleiten. Die Beweggründe, eine Pilgerreise mitzumachen, sind heute sehr unterschiedlich. Eine Pilgerreise, vor allem zu Fuß, bringt viel Unvorhergesehenes und vielfältige, zum Teil abenteuerliche Erlebnisse mit sich. Es kann nicht alles wie zu Hause vorausgeplant, organisiert und fixiert werden. Die Aufmerksamkeit wird auf die Gegenwart statt auf die Vergangenheit oder Zukunft gerichtet. Es ist die Erfahrung, im Hier und Jetzt zu leben. Einige Pilger treffen sich nur ein einziges Mal im Jahr, und dies ist bei der Retzbachwallfahrt. Umso größer ist die Vorfreude, wenn es am Samstag, 7. September, pünktlich um 8 Uhr von der Fuchsstädter Kirche in Richtung Süden über Gauaschach, Obersfeld ( Frühstück ), Hundsbach, Bühler, Hesslar ( Mittagessen ) und Stetten zum Pilgerort an den Main geht.

    Die alljährliche Wallfahrt der Pfarrgemeinde Fuchsstadt nach Retzbach zur Wallfahrtskirche "Maria im grünen Tal" hat bereits eine sehr lange Tradition und wird bereits seit 1880 durchgeführt.

    An die 135 Wallfahrtsgruppen kommen das Jahr über nach Retzbach. Hauptwallfahrtstage sind die Marienfeste im September: Maria Geburt, Maria Namen und Maria Schmerz, die an den ersten drei Wochenenden im September gefeiert werden. Einen besonderen Anziehungspunkt bilden die großen Lichterprozessionen an den Vorabenden mit der anschließenden Eucharistiefeier in einem Lichtermeer auf dem Wallfahrtsplatz.

    Nach der Übernachtung in Privatunterkünften oder an der Benediktushöhe geht es am nächsten Tag gegen 11 Uhr auf gleichem Wege zurück. Rückkunft ist gegen 20 Uhr in Fuchsstadt . Dort werden die Pilger schon von Freunden und Verwandten empfangen, und mit einer Lichterprozession zur Kirche geleitet, wo die Verabschiedung erfolgt. Für den Gepäcktransport stehen wieder Fahrzeuge zur Verfügung.

    Es sind nicht nur Fuchsstädter Pilger , die sich auf dem Weg nach Retzbach machen. Auch aus umliegenden Gemeinden schließen sich Gleichgesinnte an. Neue Mitpilger sind willkommen und eingeladen sich, mit den Wallfahrern auf den Pilgerweg zu machen nach "Maria im Grünen Tal".

    Nähere Informationen unter: www.retzbach.bistum-wuerzburg.de oder bei Dieter Büttner unter Tel.: 09732/79144.

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