• aktualisiert:

    Westheim bei Bad Kissingen

    Rainer Gärtner ist Ehrenmitglied

    Die Freiwillige Feuerwehr Westheim hat keine Nachwuchssorgen. In diesem Jahr werden neun Bambinis in die Jugendfeuerwehr übertreten.
    Roland Pfülb  (von links), langjähriger erster Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Westheim, hat die Laudatio zur Ernennung von Rainer Gärtner zum Ehrenmitglied gehalten. Vorsitzender Markus Reimer gratuliert. Foto: Hilmar Ruppert
    Roland Pfülb (von links), langjähriger erster Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Westheim, hat die Laudatio zur Ernennung von Rainer Gärtner zum Ehrenmitglied gehalten. Vorsitzender Markus Reimer gratuliert. Foto: Hilmar Ruppert

    Viel Anerkennung fand in der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Westheim die Bambini- und die Jugendarbeit. Neben Beförderungen und einer Neuaufnahme wurde Rainer Gärtner zum Ehrenmitglied ernannt. Kommandant Willy Hahn berichtete über Einsätze und Übungen, über Neuanschaffungen und gab einen Ausblick auf die geplanten Vorhaben für 2020.

    Vorsitzender Markus Reimer berichtete, der Verein besteht derzeit aus 27 weiblichen und 128 männlichen Mitgliedern. Das Thema Datenschutzgrundverordnung mit den dazugehörigen Vorschriften und Gesetzen konnte abgeschlossen werden, so dass jetzt endlich mit den Daten gearbeitet werden könne und eine Grundbasis für die Zukunft geschaffen sei. Mit der Maibaumaufstellung, dem Florianstag und der jährlichen Herbstübung seien schon einige Termine fix.

    Mit seiner Werbekampagne - #komm zur Jugendfeuerwehr - will Jugendwart Max Noack die Jugendlichen fürs Mitmachen bei der Feuerwehr begeistern. Derzeit sind sieben Jungs und vier Mädchen dabei. Highlights seien das Jugendfeuerwehrzeltlager auf Schloss Saaleck und ein Besuch im Heide-Park gewesen. Für dieses Jahr schwebt Noack der Besuch einer Flughafen-Feuerwehr und eine 24-Stunden-Übung vor. Eine besondere Herausforderung für 2020 sei der Übertritt von neun Bambinis in die Jugendgruppe.

    Kerstin Holzinger gab einen kurzen Bericht über die Bambini-Gruppe ab. Der Fasching und bei den Sommertemperaturen natürlich das Spritzen mit Wasser, aber auch das Feuer und seine Auswirkungen oder Wasserschläuche richtig aufrollen gehörten bei den Treffen der 18 bis 20 Kinder dazu.

    Die Kasse des Vereins weist geordnete Verhältnisse auf. Für die Haupteinnahmen sorgten Maibaumaufstellung und Herbstfest, bei den Ausgaben schlugen Jugendarbeit und Zuschüsse für Kleidung zu Buche, war dem Bericht von Christian Hartmann zu entnehmen.

    Kommandant Willy Hahn bezifferte den Mitgliederstand der Aktiven auf elf Damen und 30 Männer. Darunter seien fünf Gruppenführer, 13 Atemschutzträger, drei Gerätewarte, ein Bootsführer und ein Jugendwart. Im vergangenen Jahr gab es einen Erste-Hilfe-Lehrgang, einen Gruppenführer-, Maschinisten- und Atemschutzträger-Lehrgang, der Kommandant selbst hätte 53 offizielle Termine wahrgenommen. Viele Einsatzkräfte wurden mit diversen neuen Stiefeln, Handschuhen, sowie Schutzanzügen und Helmen ausgestattet. An Übungen in Obererthal und Euerdorf, sowie an der Großübung in der Bundeswehrkaserne Hammelburg haben die Westheimer teilgenommen. Jeden ersten Montag im Monat gab es einen Ausbildungsabend zu Themen wie Funk, Leitern, Hydranten oder das Erkunden des Industriegebietes. Die zehn Ausbildungsabende sind auch für dieses Jahr wieder in Planung. Daneben gebe es eine intensive Ausbildung Atemschutz in Verbindung mit der FFW Hammelburg.

    "Das beste Material taugt nichts, wenn niemand zum Bedienen da ist", lobte die stellvertretende Landrätin Monika Horcher besonders die Bambini- und Jugendarbeit der Westheimer Wehr. Auch Bürgermeister Armin Warmuth ging auf die gute Jugendarbeit ein. Die FFW gehöre als tragende Säule zum Dorf und zur Stadt. Auf den ehrenamtlichen Einsatz könne man sich rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr verlassen. Er bedankte sich für die Flexibilität und das Engagement. Ortssprecherin Gabi Ebert zeigte sich stolz für die Aktivitäten und die Zusammenarbeit. Die Älteren hätten die Erfahrung und die Jüngeren die Ideen. KBM Elmar Eisenmann sprach das Thema Rauchmelder an. Diese seien wichtig für Personen und Mobiliar und man solle sich in der Bevölkerung dafür stark machen. Daneben regte er an, am Buß- und Bettag eine Art Ferienprogramm durchzuführen, um arbeitende Eltern zu entlasten.

    Hilmar Ruppert

    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!