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    Bad Kissingen

    Rakoczy Bad Kissingen: Ruhige Autogrammstunde für die Historischen

    Die Autogrammstunde der Historischen Persönlichkeiten fand wetterbedingt in der Wandelhalle statt. Den Weg dorthin nahmen aber nur wenige Fans auf sich.
    Quellenkönigin Katrina bei der Autogrammstunde. Eine Plexiglasscheibe trennt die Historischen von den Gästen. Benedikt Borst       -  Quellenkönigin Katrina bei der Autogrammstunde. Eine Plexiglasscheibe trennt die Historischen von den Gästen. Benedikt Borst
    Quellenkönigin Katrina bei der Autogrammstunde. Eine Plexiglasscheibe trennt die Historischen von den Gästen. Benedikt Borst

    Es war eine ganz leise Autogrammstunde, die Kissingens berühmteste Kurgäste am Sonntagnachmittag in der Wandelhalle erlebten. In einem normalen Jahr strömen die Besucher nach dem großen Festzug in den Kurgarten , drängen sich um die Autogrammtische von Fürst Rákóczi, der Quellenkönigin, Kaiser Franz Reichskanzler Otto von Bismarck und Co.

    Kein Andrang in der Wandelhalle

    Doch in diesem Corona-Jahr fehlten ohnehin die Menschenmassen in der Stadt. Dass dann auch noch das Wetter nicht richtig mitspielte und die Autogrammstunde kurzfristig in die Wandelhalle verlegt wurde, sorgte dafür, dass die Historischen phasenweise allein an ihren Tischen saßen. Die reagierten locker, aber auch mit ein wenig Wehmut. "Wichtig war für uns, dass wir überhaupt etwas auf die Beine stellen", sagte zum Beispiel Holger Buczynski (König Ludwig I. von Bayern).

    Nicht nur Wehmut

    Ludwig Büchner, Darsteller von König Ludwig III. , erzählte, dass er an beiden Tagen trotz Corona viele alte Rakoczy-Fans in der Stadt getroffen hat, die seit Jahren regelmäßig für das Fest anreisen. "Aber es ist natürlich schade, wenn man daran denkt, was sonst in der Stadt los wäre", meinte er. Christian Kessler spielt den Stadthelden Peter Heil . Die Darsteller seien es gewohnt, dass sich die Besucher um die Historischen Figuren scharen. Dass das diesmal nicht so war, ist aber per se nicht schlecht. "Wir machen es ja, weil es uns Spaß macht. Und Spaß hat es trotzdem gemacht", sagte er.

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    Benedikt Borst

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