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    Rannungen

    Rannungen: Moderne Schließtechnik für gemeindliche Gebäude ?

    Der Rannunger Gemeinderat befasste sich in seiner jüngsten Sitzung mit Themen rund um die eigenen Liegenschaften.

    Um einen Teilaspekt der Generalsanierung der Mehrzweckhalle ging es in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates. "Vergabe der Planungsleistungen für die Tragwerksplanung" stand auf der Tagesordnung . Der Statiker, der den Auftrag bisher hatte, gab ihn wieder ab mit der Begründung, er könne keine termingerechte Bearbeitung garantieren.

    Das Architekturbüro Pollach, dass die Generalsanierung plant, hatte deshalb drei weitere Statiker gebeten, Angebote einzureichen. Das wirtschaftlichste Angebot gab ein Büro aus Dittelbrunn über 17 200 Euro ab. Es sei der Verwaltung bereits bestens durch gute Zusammenarbeit bei anderen Maßnahmen bekannt, hieß es in der Beschlussvorlage für den Gemeinderat . Doch das Büro wird noch warten müssen mit der Entscheidung, ob es die Tragwerksplanung durchführen darf. In der Diskussion über diesen Punkt kam die Frage auf, ob es nicht schon eine entsprechende Planung gibt. Bürgermeister Fridolin Zehner ( CSU ) will das klären. Deshalb steht dieser Punkt bei der Sitzung des Gemeinderates am 28. Juli nochmals auf der Tagesordnung .

    Auf die nächste Sitzung verschoben wurde auch die Vergabe eines Bodengutachtens für die Brunnenstraße, die saniert werden soll. Josef Holzheimer ( CSU /Freie Wähler) hatte beantragt, diesen Punkt von der Tagesordnung zu nehmen, da der neue Gemeinderat sich noch nicht mit der Sanierung der Straße beschäftigt habe. Für die Planung und die Vorbereitung der Ausschreibung sei die Untersuchung der Untergrundverhältnisse notwendig, heißt es in der Beschlussvorlage. Drei von vier angeschriebenen Büros gaben Angebote ab. Das wirtschaftlichste in Höhe von 2488 Euro kam von einem Büro aus Gochsheim.

    Die Freiwillige Feuerwehr hatte eine Schließanlage für das gesamte Feuerwehrgerätehaus beantragt. In der Diskussion im Gemeinderat wurde vorgeschlagen, eine Schließanlage für alle Gebäude der Gemeinde (Rathaus, alte Schule, Feuerwehrgerätehaus usw.) anzuschaffen. Bisher verwahrt die Feuerwehr Schlüssel für diese Einrichtungen in einem Schlüsseltresor in einem ihrer Fahrzeuge, um im Notfall in die Gebäude zu kommen. Die Verwaltung holt nun Angebote ein. Möglich wären eine konventionelle Anlage mit normalen Haupt- und Nebenschlüsseln oder aber sogenannte Transponder , die über Funkverbindungen die Türen auf Knopfdruck entriegeln. "Das System verwaltet beliebig viele Schlösser und Benutzer und bietet auch spezielle Überwachungsfunktionen wie zeitabhängigen Zutritt und Protokollierung der Anwesenheit.

    Sollte ein Transponderschlüssel verloren gehen, so wird dieser einfach gesperrt. Es ist daher, im Gegensatz zu mechanischen Schließanlagen, nicht notwendig, alle Schlösser auszutauschen, um einem Missbrauch des verlorenen Schlüssels vorzubeugen" heißt es dazu im Internet-Lexikon Wikipedia .

    Wie jedes Jahr beantragte die beantragte der Caritasverband für seine Arbeit einen Zuschuss von 50 Cent pro Einwohner, das wären 566,5 Euro gewesen. Auf Vorschlag der Verwaltung genehmigte der Gemeinderat ohne lange Diskussion wie im letzten Jahr auch eine Pauschale von 400 Euro.

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    Dieter Britz

    Kommentare (1)

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