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    Rannungen

    Rannungens Schul- und Kirchhofplatz wird grüner

    Weitaus größte Baustelle in Rannungen ist zur Zeit der Schul-  und Kirchhofplatz. Immer wieder überzeugen sich Gemeinderäte vom Fortgang  der Arbeiten oder sind vor Ort, wenn es Probleme gibt. Foto: Dieter Britz
    Weitaus größte Baustelle in Rannungen ist zur Zeit der Schul- und Kirchhofplatz. Immer wieder überzeugen sich Gemeinderäte vom Fortgang der Arbeiten oder sind vor Ort, wenn es Probleme gibt. Foto: Dieter Britz

    Der Schul- und Kirchhofplatz zwischen dem Rathaus, der alten Schule und der Bonifatius-Kirche wird mit vier Platanen bepflanzt, die in einem großen Quadrat angeordnet werden. In die Mitte wird ein großer Quellstein platziert. Das beschloss der Gemeinderat Rannungen in seiner jüngsten Sitzung.

    Die Neugestaltung dieses Platzes steht seit über zehn Jahren immer wieder auf der Tagesordnung des Gemeindeparlamentes und beschäftigt die Bürgerversammlungen. Die Frage, ob der Platz auch in irgendeiner Form begrünt wird, wurde kürzlich angesprochen und jetzt entschieden. Wie Bürgermeister Fridolin Zehner ( CSU ) mitteilte, kostet diese Maßnahme rund 12.000 Euro. Insgesamt betragen die Kosten für die Neugestaltung des Schul- und Kirchhof-Platzes rund 1,9 Millionen Euro, von denen die Gemeinde etwa eine Million aus eigenen Mitteln aufbringen muss, teilte Bürgermeister Zehner mit. Den Rest der Bausumme teilen sich die Diözese und das Amt für ländliche Entwicklung Unterfranken.

    Teurer als geplant

    Die Arbeiten werden teurer als ursprünglich geplant, denn Ende letzten Jahres wurde im Zuge der Baumaßnahmen festgestellt, dass sich die Abdichtung der zum Teil unzureichend gegründeten Gebäude (Rathaus und alte Schule) sehr schwierig gestaltet. Deshalb musste der Gemeinderat ein Nachtragsangebot der Baufirma genehmigen. Außerdem wurde die Entsorgung 2000 Tonnen Teer und Bitumen wesentlich teurer als eingeplant. Prüfungen hatten ergeben, dass sie mehr oder weniger schadstoffhaltig waren. Die Bauarbeiten hatten im Herbst letzten Jahres begonnen und schreiten gut voran. "Wir liegen gut im Zeitplan" freute sich der Bürgermeister im Gespräch mit dieser Redaktion.

    Arbeiten im Herbst abgeschlossen

    Als nächstes sind die Wasserleitungen und das Fundament des Mehrzweckgebäudes an der Reihe. In diesem Gebäude wird der Jugendraum untergebracht, außerdem ein Ausschankraum für Feste und Feiern und schließlich ein WC, das auch behindertengerecht ist. Ein Raum in diesem Mehrzweckgebäude ist noch nicht verplant. Der Bau, der rund 200.000 Euro kosten soll, war im Gemeinderat etwas umstritten. In einer Sitzung Ende November letzten Jahres hatte der Zweite Bürgermeister Werner Keller das Mehrzweckgebäude kritisch als "übergroße Toilettenanlage mit umbautem Raum" bezeichnet. Ausgeschrieben sind die Arbeiten dafür noch nicht. Bürgermeister Zehner geht davon aus, dass die Arbeiten für die Neugestaltung des Platzes und den Bau des Mehrzweckgebäudes im Herbst dieses Jahres abgeschlossen werden können. Wann wird das gefeiert? Es gebe Überlegungen, die Einweihungsfeier des Platzes auf das kommende Jahr zu verschieben und mit der Jubiläumsfeier der Musikkapelle, die 1975 auf Initiative des damaligen Ersten Bürgermeisters Alfred Zehner gegründet worden war, zusammenzulegen. Er betonte dazu aber "entschieden ist noch nichts".

    Der Gemeinderat erteilte auch das gemeindliche Einvernehmen zur Erweiterung einer Brennholz-Lagerfläche auf einem Grundstück im Gebiet "Schloßkrautgarten". Aufgrund der aktuellen Käferholz-Situation reicht diese Fläche nicht aus, sodass der Grundstückseigentümer auf einer zusätzlichen Fläche von sechs mal vier Meter Holz ablagern möchte.

    Dieter Britz

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