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    Bad Brückenau

    Realschüler aus Bad Brückenau beweisen Hilfsbereitschaft

    23 Spendenboxen konnten an die Aktion "Weihnachtstrucker" der Johanniter gespendet werden.
    Schüler und Lehrer vor den gepackten Kisten. Margaretha Kach
    Schüler und Lehrer vor den gepackten Kisten. Margaretha Kach

    Kurz nach Beginn des neuen Schuljahrs war klar, dass die Schüler-Mitverwaltung (SMV) der Realschule Bad Brückenau wieder einer sozialen Organisation mit Spenden helfen möchte. Nach einer anregenden Diskussion während der SMV-Tage auf dem Volkersberg im Oktober einigten sich die Klassen- und Schülersprecher darauf, die Aktion "Weihnachtstrucker" von den Johannitern zu unterstützen. Weiter wurde beschlossen, im Sommer einen Spendenlauf zugunsten einer regionalen Einrichtung zu veranstalten - die Planungen dafür sind im Gange.

    Die Johanniter sammeln jedes Jahr vor Weihnachten Pakete, die dann von Ehrenamtlichen zu Weihnachten nach Südosteuropa gefahren werden - nach Albanien, Nord- und Zentralrumänien sowie Bosnien-Herzegowina. Dort erhalten die bedürftigen Familien in Kindergärten, Schulen , Behinderteneinrichtungen oder Altenheimen die Spendenboxen. Da diese Pakete nach einer vorgegebenen Packliste zusammengestellt werden, war vorgesehen, dass jede der 15 Schulklassen eine dieser Kisten packt, sodass jeder Schüler einen kleinen Beitrag leisten kann.

    Schnell hatten die beiden Verbindungslehrer, Marcel Diekmann und Ines Pollithy, die Packlisten an die Klassenlehrer verteilt, und jeder Schüler konnte sich einen Artikel aussuchen, den er spenden wollte. Die Begeisterung und Hilfsbereitschaft überstieg alle Erwartungen. Manche Klassen stellten gleich zwei Pakete zusammen, und auch das Lehrerkollegium, einzelne Kollegen sowie die Schulleitung engagierten sich über das Ziel hinaus und stellten volle Kisten bereit. So können über die Sammelstelle bei den Johannitern in Bad Kissingen 23 Spendenboxen an die Johanniter-Weihnachtstrucker übergeben werden.

    Die Packliste enthält neben Schokolade und Keksen auch Alltagsprodukte wie Mehl, Reis oder auch Zahnpasta und Duschgel. "Wenn sogar die selbstverständlichsten Dinge fehlen, wird einem bewusst, wie notwendig diese Spenden für die Familien sind", sagt auch Schülersprecherin Mona Gibian.

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