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    Hammelburg

    Reparatur an der Uhr der Bürgerspitalkirche

    Für ein kleines Spektakel haben am Freitagvormittag Reparaturarbeiten an der Uhr der Bürgerspitalkirche gesorgt.
    Eine Passantin beobachtet, was an der Uhr der Bürgerspitalkirche vor sich geht.  Foto: Arkadius Guzy
    Eine Passantin beobachtet, was an der Uhr der Bürgerspitalkirche vor sich geht. Foto: Arkadius Guzy

    Die waren dringend geboten, wie sich dabei herausstellte.

    Auslöser für die Arbeiten war ein locker sitzendes Zifferblatt auf einer der Seiten des Kirchturms. Im Rahmen der Reparatur wurden die anderen Zifferblätter auch gleich mit überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass das von der Bahnhofstraße aus gesehen rechte Zifferblatt nicht das einzige war, das eine neue Befestigung brauchte.

    Matthias Riedel vom Turmuhrenbetrieb Rauscher aus Regensburg sorgte für den zusätzlichen Halt der Anzeigen. Er erklärte, wie es dazu gekommen ist, dass sich die bisherige Befestigung gelockert hat: Früher, als es noch keine Dübel gab, wurden Holzklötzchen in Wände eingelassen, in die dann Nägel geschlagen wurden. Mit der Zeit sei das Holz verwittert. Das führte dazu, dass die Zifferblätter nicht mehr fest genug saßen.

    Für die Reparaturarbeiten kam das Drehleiterfahrzeug der Hammelburger Feuerwehr zum Einsatz. Winfried Kleinhenz von der Feuerwehr richtete die Drehleiter aus und steuerte den Förderkorb. In diesem stieg er zusammen mit Riedel an die einzelnen Zeitanzeige am Glockenturm der Bürgerspitalkirche.

    Das Drehleiterfahrzeug blockierte während der Arbeit die Bahnhofstraße, so dass diese im Bereich der Kirche für den Durchgangsverkehr gesperrt war. Einzelne Fahrzeuge wendeten oder umfuhren die Stelle zum Beispiel über den Viehmarkt.

    Immer wieder blieben einzelne Passanten, die an der Kirche vorbeikamen, stehen, um zu beobachten, was am Turm passiert. Einige verfolgten die Arbeiten auch für längere Zeit oder zückten ihr Smartphone um sie zu fotografieren.

    Arkadius Guzy

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