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    Fuchsstadt

    Richtfest am Mehrgenerationenhaus

    Mit dem Richtfest ist die "Halbzeit" fast erreicht beim Bau des Mehrgenerationenhaus. Die Initiatoren sind sich sicher, dass auch die zweite Bauphase im vorgesehenen Zeitrahmen abgeschlossen wird. Die offizielle Inbetriebnahme und Einweihung des ehrgeizigen Projekts fiele somit in die zweite Oktoberwoche.
    "Wir wollen dran bleiben. Noch vor dem Wochenende kommen die Fenster, die Elektrik, die Heizung und Sanitäranlagen in den Rohbau. Anfang August soll der Heißasphalt auf den Fußboden, der bereits nach zwei Tagen betretbar ist", gibt sich Manfred Öftring, einer der Sprecher des Arbeitskreises "Fuscht unser Zuhause", optimistisch. "Die Außenanlagen will der Arbeitskreis als nächstes Thema behandeln, denn in der ersten Septemberwoche liefert der Deutsche Fußball-Bund (DFB) das Soccer-Spielfeld, einen 10 mal 18 Meter großen Allwetterplatz mit Kunstrasen", fügt er hinzu.
    Planer Thomas Ruser sieht den Bau im Kostenrahmen. Die geschätzte Summe von rund 900 000 Euro, die die Außenanlagen und Nebenkosten beinhaltet, wird eher leicht unterschritten, vermutet er. Die Förderung für das Projekt liegt bei ca. 400 000 Euro. Als sinnvoll erachtet der Architekt die geringe Dachneigung, die ein rationelles und forciertes Arbeiten ermöglichte und die wirtschaftliche Heizung. Probleme mit dem erhöhten Grundwasserspiegel, bekam er in den Griff. Dazu zog er nochmals einen Bodengutachter hinzu.


    "Dies ist ein wichtiger Termin für den Ort, denn der Generationentreff schließt als Begegnungsstätte Bürger jeden Alters ein", unterstrich Bürgermeister Peter Hart . Neben den Gemeinderäten, den Mitgliedern des Arbeitskreises und Vertreter der beteiligten Firmen fanden sich auch Jugendliche zum Ortstermin ein, die ihr künftiges Domizil, das im Gebäude untergebrachte Jugendzentrum, im Rohbau inspizieren wollten, was der Rathausobere besonders begrüßte.
    Harts Lob galt Planer Ruser und dessen Mitarbeiter Manuel Schaupp, dem Arbeitskreis - namentlich seinem Stellvertreter Manfred Öftring für dessen Engagement - und den ausführenden Firmen. Seinen Dank richtete er zudem an den Fördergeber, die Regierung von Unterfranken und die Ehrenamtlichen, die sich beim Pflastern einbrachten, was sicherlich nicht der letzte Einsatz der Freiwilligen war.
    Den Richtspruch mit einem Glas Wein brachte der Juniorchef der gleichnamigen Baufirma, Andreas Koch, aus, flankiert von Gemeinderat Matthias Stöth und Arbeitskreis-Sprecher Rainer Heid. Sie hofften auf einen weiteren guten Bauverlauf und eine breite Nutzung durch die Ortsbürger.
    Im Anschluss gab es Gelegenheit, die Räumlichkeiten mit einer Nutzfläche von 380 Quadratmeter unter Leitung des Arbeitskreises des Gebäudes, zu besichtigen. Dabei schmiedeten die Jugendlichen schon erste Pläne über die Gestaltung des künftigen JUZ. Insgesamt präsentiert sich der Neubau als geräumiges und vielfältig nutzbares Domizil, das zudem über Freispielflächen und Außensitze verfügt und mit den bereits bestehenden Anlagen eine homogene Einheit für zahlreiche Aktivitäten bildet.
    Einer Einladung des Bürgermeisters zum Richtfestessen im Fuchsbau folgten die Anwesenden gerne. Winfried Ehling

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