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    Bad Kissingen

    Rosenkönigin 1965 erinnert sich gern

    Gerne kommt die Rosenkönigin von 1965 immer wieder zurück nach Bad Kissingen, wo sie ihre schönsten Jugendjahre verbracht hat, wie sie selbst sagt.
    Ex-Rosenkönigin Brigitte Eckelt genießt immer wieder gern die Farbenpracht des Kissinger Rosengartens.Sigismund von Dobschütz       -  Ex-Rosenkönigin Brigitte Eckelt genießt immer wieder gern die Farbenpracht des Kissinger Rosengartens.Sigismund von Dobschütz
    Ex-Rosenkönigin Brigitte Eckelt genießt immer wieder gern die Farbenpracht des Kissinger Rosengartens.Sigismund von Dobschütz

    Es ist schon 55 Jahre her. Doch noch immer erinnert sich Brigitte Eckelt an ihre Krönung zur Bad Kissinger Rosenkönigin, als wäre es gestern gewesen. Unzählige Fotos, sorgsam eingeklebt in ein dickes Album, zeigen die damals Zwanzigjährige mit üppiger Rosenkrone. Die Ballbesucher hatten sie mit 87 Rosen zur Siegerin erkoren.

    Mit diesem unvergesslichen Erlebnis begannen für die aus Salzgitter (Niedersachsen) stammende Brigitte Eckelt im Frühsommer 1965 ihre Berufsjahre als Arzthelferin im Sanatorium Lechmann. Später wechselte sie in die Saale-Klinik, dann ins Labor des Heinz-Kalk-Krankenhauses. Schließlich machte sich die inzwischen Dreißigjährige im Jahr 1974 mit einem Handarbeitsgeschäft in der Passage des neuen Hotels Astoria selbständig.

    Obwohl sie zwei Jahre später Bad Kissingen verließ, 1976 in Offenbach ein neues Handarbeitsgeschäft eröffnete und Jahre später schließlich nach Goslar in die Nähe ihrer alt gewordenen Eltern zog, hat sie die Bad Kissinger Jahre und vor allem das Erlebnis, 1965 zur Rosenkönigin gewählt worden zu sein, nie vergessen. Vertieft hatte sich diese Erinnerung noch dadurch, dass sie in den Folgejahren 1967 zur ersten Rosenprinzessin und 1969 zur zweiten Prinzessin gewählt wurde.

    "Obwohl ich schon vor 44 Jahren Bad Kissingen verlassen habe, komme ich seitdem immer wieder gern zu einem Kurzurlaub zurück." Gerade jetzt hatte sie sich wieder einmal ein paar Tage in der Villa Spahn ein Zimmer genommen, um hier ihren 76. Geburtstag zu feiern. Zuletzt feierte sie vor fünf Jahren beim Rosenball 2015 ihr 50-jähriges Krönungsjubiläum. "In Bad Kissingen habe ich meine schönsten Jugendjahre verbracht."

    Weltkulturerbetitel verdient

    Die Stadt habe sich positiv entwickelt, empfindet Eckelt rückblickend und vergleicht dabei das Staatsbad auch mit ihrer Heimatstadt Goslar. "Es ist hier in den Jahren alles schöner geworden." Besonders liebt sie die vielen kleinen Geschäfte in der Altstadt . "Mir gefällt's hier einfach", ist sie bei jedem Besuch aufs Neue begeistert. Deshalb will sie auch im nächsten Jahr wiederkommen und beim Rosenball 2021 ihr 55-jähriges Krönungsjubiläum nachholen.

    Dem Staatsbad drückt sie kräftig die Daumen zur erhofften Weltkulturerbe-Ernennung. Goslar trägt den Welterbe-Titel schon seit 1992. "Im Vergleich dazu hat es Bad Kissingen allemal verdient", ist die ehemalige Rosenkönigin jedenfalls fest überzeugt.

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    Sigismund von Dobschütz

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