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    Dittlofsroda

    Rund ums Thema Dorferneuerung

    Das Thema Dorferneuerung stand im Mittelpunkt der Teilnehmerversammlung,
    Hier soll der neue Dorfplatz von Dittlofsroda entstehen.  Foto: Gerd Schaar       -  Hier soll der neue Dorfplatz von Dittlofsroda entstehen.  Foto: Gerd Schaar
    Hier soll der neue Dorfplatz von Dittlofsroda entstehen. Foto: Gerd Schaar

    Das Thema Dorferneuerung stand im Mittelpunkt der Teilnehmerversammlung, zu der sich rund 20 Interessierte im Feuerwehrhaus am Mittwoch trafen. Im Blick stand die genauere Ausführung der Dorfplatzgestaltung. Es betrifft den Abriss des ehemaligen Pfarrhauses, die Einbeziehung des benachbarten ehemaligen Spielplatzes und das Areal rund um das Haus der Bäuerin, für das noch eine Sanierung ansteht.

    Es wäre eine Riesenfläche für einen Dorfplatz, wären da nicht das Feuerwehrhaus und das Schützenhaus mitten im Weg. Denn für diese Gebäude komme ein Abriss überhaupt nicht in Frage, waren sich Bürgermeister Jürgen Karle und Planer Valtin Dietz (Dietz und Partner) einig. So ergibt sich eine Zweiteilung des Dorfplatzes, in das Areal an der Kurve zwischen Steingrund und Müllersweg sowie den Platz am Haus der Bäuerin, inklusive Löschteich.

    Einig waren sich die Versammelten, dass das alte Feuerwehrhaus erhalten bleiben soll. Das befindet sich als optischer Punkt an der Stirnseite des lang gestreckten Schützenhauses, das vor etlichen Jahrzehnten als Kühlraum diente und danach als Schießbahn. Dort gibt es auch eine Haltestelle für den Bus. Eine Verbindungsmöglichkeit zwischen den beiden Dorfplatzteilen besteht an der Hinterseite des Schützenhauses, wo es eine begehbare Lücke zum Haus der Bäuerin gibt.

    Das von Planer Dietz vorgeschlagene Backhaus fand die Zustimmung der Teilnehmer. Es soll an der Seite des aktuellen Feuerwehrhauses Richtung Steingrund errichtet werden. Dort könnte ein Backofen in Betrieb gehen, wie zum Beispiel jener in Heiligkreuz. Sogar aus Rossbach kämen die Leute, um dort ein individuell gebackenes Brot zu ergattern, sagte Karle. Das neu geplante Backhaus von Dittlofsroda sei strategisch gut gelegen, ist doch in unmittelbarer Nähe der Festbetrieb, und mit dem Hunger auf Frischgebackenes wie zum Beispiel auf Plootz oder Pizza sei zu rechnen. Als positives Beispiel wurde der Dorfplatz von Sulzthal genannt.

    Ob der Löschwasserteich ohne weitere Maßnahme in die Planung einzubinden sei, bezweifelte Dietz. Auf jeden Fall müsse das Wasser zunächst untersucht werden. Vielleicht sei eine solarbetriebene Pumpe nötig. Eugen Bock berichtete von einer zugewachsenen Quelle in der Nähe des Teichs, die neu gefasst werden könnte. Über die Festnutzung hinaus gehe es um die Alltagsnutzung des Dorfplatzes, betonte Karle. Der Biergarten am Gemeinschaftshaus in Waizenbach habe sich bestens bewährt.

    Bedauerlich sei bei der geplanten Sanierung des Hauses der Bäuerin, dass das schöne Holztreppenhaus den bestehenden Vorschriften des Brandschutzes zum Opfer fallen müsse, so Karle. Leider gebe es weder den Denkmalschutz noch das Argument Bestandsschutz , um es zu erhalten. Immerhin sei er bemüht, beim Amt für Ländliche Entwicklung um den vorzeitigen Beginn der Maßnahmen zur Dorferneuerung zu kämpfen.

    Der nächste Termin für die Teilnehmerversammlung ist am 18. März, um 19 Uhr im Feuerwehrhaus Dittlofsroda .

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    Gerd Schaar

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