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    Oberthulba

    Schnitzeljagd durch Thulba: Kinder sind nun Dorfexperten

    Mit 19 Kindern zwischen sieben und zwölf Jahren war die "Dorfrallye durch Thulba" binnen kürzester Zeit ausgebucht. Bei bestem Sommerwetter teilten sich die Kinder in drei Gruppen auf und machten sich mit jeweils einer Betreuerin in zeitlichem Abstand auf den Weg, ihr Dorf neu zu erkunden.

    Stufen, Statuen und Kühe gezählt

    Erste Station war die Kirche und der Schulhof, dort mussten Stufen gezählt und Statuen benannt werden. Ganz nebenbei wurde geschichtliches Wissen vermittelt. Anschließend ging es weiter zum Friedhof und Spielplatz, wo ein Geschicklichkeitslauf zu bewältigen war. Hier war vor allem Teamgeist gefragt. An der nächsten Station, dem Kilianshof, wurden Kühe und Heuballen gezählt. Dabei war vor allem die unterschiedliche Vorgehensweise bei den einzelnen Gruppen interessant. Manche wussten von vergangenen Spaziergängen, wie viele Kühe immer in welchen Stall sind, auch wenn sie nicht zu sehen waren. Somit fielen die Zählergebnisse sehr unterschiedlich aus.

    Auf dem Weg zum ehemaligen Festplatz der Chorgemeinschaft war Beobachtungsgabe gefragt. Es ging um alle Tiere, die auf diesem Weg zu sehen waren. Am Festplatz waren dann andere Sinne gefordert, jeweils zwei Kinder mussten durch Fühlen, Riechen oder Schmecken unterschiedliche Dinge benennen. Mit verbundenen Augen gar nicht so leicht.

    Bildkarten im "Gartenlabyrinth"

    Über die Hofstatt schlugen die Gruppen den Weg entlang der Laibach zum "Gartenlabyrinth" ein. Dort mussten die Kinder versteckte Bildkarten suchen. Nebenbei wurde das ein oder andere Früchtchen genascht, Zwetschgen, Mirabellen, Brombeeren, alles was erreichbar und reif war.

    Letzte Station war die Bogenbrücke und der Wasserspielplatz. Zum Abschluss war wieder Teamgeist gefragt. Zwei Kindern wurden mit einem Tuch das rechte beziehungsweise linke Bein zusammengebunden. So mussten sie mit einem Suppenschöpfer aus der Thulba Wasser holen. Eine sehr spaßige Angelegenheit. Auf dem Rückweg zum Begegnungsgarten wurde noch ein kleines Liedchen über Thulba gedichtet.

    Kinder und Betreuerinnen hatten an diesem kurzweiligen Nachmittag viel Spaß auf ihrem Weg durch Thulba und seine Geschichte, die immer wieder an unterschiedlichen Stellen Erwähnung fand. Bei Bratwurst und Getränk wurde den Eltern geschildert was man alles erlebt hat. Zum Abschied bekamen die Kinder eine Urkunde, die sie nun als Dorfexperte ausweist.

    Redaktion

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