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    Oerlenbach

    Schulheizung wird erneuert

    Die Grundschule Rottershausen erhält eine neue Heizung. Foto: Werner Vogel

    Das lässt sich Bürgermeister Franz Kuhn nicht nehmen und liest als Einstieg in die Sitzung ein Schreiben des Landratsamts Bad Kissingen Zeile für Zeile vor. Denn nicht alles, was aus dem Amt in der Großen Kreisstadt kommt, bereitet so viel Freude wie der Bewilligungsbescheid vom 26. Juli über die Förderung für die Erneuerung der Heizung in der Grundschule Rottershausen . 300 000 Euro sind veranschlagt, und die Gemeinde darf sich auf 266 000 Euro Zuschuss freuen, die der Gemeindekasse nicht zur Last fallen.


    Öl, Gas oder Pellets?

    Die Freude war dem Rathauschef anzusehen, und ein wenig stolz war man in der Verwaltung und dem Ratsgremium, weil geschickt taktiert wurde und nach einigen Ablehnungen aus dem Fördertopf "Kommunales Entwicklungsprogramm" (KIP) diesmal der Einzelposten Heizung als eigenständiger Antrag vorgelegt wurde. Darüber hinaus sei man bei den Anträgen aus dem Gesamtpaket "Sanierung Grundschule Rottershausen " für die Ertüchtigung der Toiletten, Flure und Außenanlage auf der Nachrückerliste, und es bestehe durchaus Hoffnung, noch mit weiteren Anträgen zum Zuge zu kommen. Der Bund hat ein Sondervermögen "Kommunalinvestitionsförderungsfonds" in Höhe von 3,5 Milliarden Euro aufgelegt. Der Anteil Bayerns beträgt fast 290 Millionen, und der Landkreis Bad Kissingen ist mit 6 Millionen bedacht worden. "Fünf Kommunen im Landkreis sind bei dem Teilprogramm für Schulen ausgewählt worden, und wir waren dabei", strahlt der Bürgermeister. "Erfreulich ist auch, dass sofort begonnen werden kann." Deshalb fasst der Gemeinderat den Beschluss, dem Ingenieurbüro Helfrich, Bad Kissingen - die Firma hatte die Vorplanung erstellt -, auch den Planungsauftrag zu erteilen.

    Die notwendigen baulichen Maßnahmen werden dem örtlichen Büro Hemberger übertragen. In der nächsten Gemeinderatssitzung im Oktober sollten dann dem Gremium, neben der Ölbefeuerung, auch die Alternativen Gas und Pellets zur Entscheidung vorliegen.


    Bauanträge genehmigt

    In der Riedelgrube in Ebenhausen entstehen zwei Einfamilienhäuser mit Doppelgarage. Kleinere Befreiungen vom Bebauungsplan toleriert der Gemeinderat. Der Neubau eines Wohnhauses in der Steinstraße in Eltingshausen fügt sich in die Bebauung ein und wurde genehmigt.
    Die Tektur zum Neubau eines Wohnhauses in der Hauptstraße Oerlenbach war erforderlich, weil aufgrund der Bodenbeschaffenheiten der Untergrund verdichtet werden musste und der Baukörper nun 60 Zentimeter höher aufragt. Dagegen gab es keine Einwände. Dem Neubau einer gewerblichen Küche mit Büro in der Gartenstraße Ebenhausen wurde unter dem Vorbehalt der emissionsrechtlichen Genehmigung durch das Landratsamt zugestimmt.
    Kopfzerbrechen bereitet den Räten das Bauvorhaben " Pferdehaltung ", Nähe Gartenstraße, in Ebenhausen. Gemeinderat Manfred Greubel (FWG Ebenhausen) bestätigt, dass dort seit den 90er Jahren immer wieder Pferde gehalten wurden. Bei zwar ausreichend großem Grundstück mit nunmehr aber fünf Pferden "mehr als früher in der Landwirtschaft", so Greubel, könnte die Geruchsemission ein Problem darstellen. Auch habe ein Nachbar der Pferdehaltung nicht zugestimmt, bestätigt der Bürgermeister, deshalb wird das Vorhaben dem Landratsamt zur emissionsrechtlichen Genehmigung vorgelegt.


    Umstellung auf LED

    Dreizehn neue Masten für die Umstellung der Beleuchtung auf dimmbare LED-Lampen in der Friedhofstraße in Ebenhausen kosten 26 000 Euro. Damit sind die im Haushalt vorgesehenen 130 000 Euro für Beleuchtungsmaßnahmen in den Ortsteilen für dieses Jahr ausgeschöpft, informiert der Bürgermeister zum Abschluss der Sitzung. Werner Vogel

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