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    Ebenhausen

    Spenden retteten Leben

    Der Verein zur Hilfe für Kinder der Dritten Welt e.V. Schweinfurt hatte um Geldspenden gebeten und viele Leser haben etwas gegeben für die Armen in Indien und Namibia.
    Verteilung der Essensrationen in den Slums von Kapalibagan, Kalkutta, Indien  Father Foto: Father Mathew-George       -  Verteilung der Essensrationen in den Slums von Kapalibagan, Kalkutta, Indien  Father Foto: Father Mathew-George
    Verteilung der Essensrationen in den Slums von Kapalibagan, Kalkutta, Indien Father Foto: Father Mathew-George

    Durchschlagenden Erfolg hatte der Aufruf des Vereins zur Hilfe für Kinder der Dritten Welt e.V. Schweinfurt, der vor ungefähr vier Wochen in dieser Zeitung veröffentlicht wurde. Der Vereinsvorsitzende Heinrich Hackenberg ist glücklich über diesen grandiosen Effekt und bedankt sich ganz herzlich für die zugedachte finanzielle Unterstützung der Leserinnen und Leser aus Schweinfurt und Bad Kissingen. Es liegt ihm sehr viel daran, die Spenderinnen und Spender darüber zu informieren, was ihre finanzielle Zuwendung bewirkt hat.

    Die Freude bei den Empfängern des Geldes in Namibia und Indien war riesengroß, wie man den beim Schweinfurter Kinderhilfsverein eingegangenen Dankesschreiben entnehmen kann. Die Benediktinerschwester Wilhelmine Mukosho, die die Arbeit des Vereins in Rundu, Namibia betreut, schreibt: "Ich möchte mich auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für die vielen Spenden und Hilfen bedanken. Mit diesen Spenden kann ich, soweit ich mich frei bewegen kann, vielen Menschen helfen ... Die meisten Menschen, die wir unterstützen, haben nichts zu essen und dürfen nicht aus ihren Hütten. Mit dem Geld konnte ich Trockennahrung wie Maismehl, Bohnen, Fischkonserven, Zucker und Speiseöl kaufen."

    Auch aus Indien kamen überglückliche Nachrichten. Father Joseph von den Salesianern von Don Bosco berichtet aus Kalkutta: "Ich kümmere mich um die tägliche Verteilung von Nahrungsmitteln an ungefähr 1200 arme Menschen in Kapalibagan." Er erzählt, dass sein 14-köpfiges Team von morgens drei Uhr bis nachmittags drei Uhr arbeitet, um die Armen zu versorgen. Ausgegeben werden dafür pro Tag 20 000 Rupien, was etwa 250 Euro entspricht.

    Auch Father Mathew-George, ebenfalls Salesianerpater, arbeitet mit Mitteln des Vereins und betreut weitere 600 Menschen, die auf einer Müllhalde leben müssen.

    Gemeinsam konnten sie dort in den letzten rund 50 Tagen, in denen das Corona-Soforthilfeprogramm läuft, bereits 1800 Menschen mit überlebenswichtiger Nahrung und Trinkwasser versorgen und über 91 000 Essensrationen verteilen.

    Father Joseph, der Verantwortliche in Kalkutta, schreibt: "Wenn die Hilfe aus Bad Kissingen und Schweinfurt nicht wäre, wären mehr Menschen durch Hunger als an Corona gestorben!" Er und Heinrich Hackenberg sind sehr dankbar für die beispielhafte Hilfe und sie hoffen, dass die Ärmsten der Armen nicht vergessen werden, auch wenn die Krise noch länger anhält.

    Informationen über die Arbeit des Vereins auf der Homepage

    Bankverbindung

    Kontoinhaber: Verein zur Hilfe für Kinder der Dritten Welt, Schweinfurt e.V.,

    IBAN : DE48 7933 0111 0002 4242 41

    BIC: FLES DEMM XXX ( Bankhaus Max Flessa KG, Schweinfurt)

    Verwendungszweck: Spende Coronakrise

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    Elisabeth Mehn

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