• aktualisiert:

    Riedenberg

    "Spuren zum Licht" auch in Riedenberg

    Auch in der St. Martin Kirche in Riedenberg sollen Werke des Künstlers Ludger Hinse gezeigt werden. Evelyn Schneider

    Mit einem kirchlichen Thema wurden die Gemeindevertreter Riedenbergs in ihrer jüngsten Sitzung konfrontiert. Stefan Schmitt stellte das Projekt des Künstlers Ludger Hinse, das vom 14. September bis 31. Oktober in evangelischen und katholischen Kirchengemeinden des Altlandkreises Bad Brückenau stattfinden soll, vor. Es trägt den Titel "Spuren zum Licht".

    Ausgestellt werden die Werke in vielen Kirchen des Altlandkreises und der Klinik von Weckbecker in Bad Brückenau. So auch in der St. Martin Kirche in Riedenberg . In einem Sammelalbum , sowie durch Beiträge in Funk, Presse und Fernsehen, soll die Werbetrommel gerührt werden. Insgesamt rund 20 000 Euro wird das Projekt kosten. 12 000 werden von den Kirchen übernommen, für den Rest werden die teilnehmenden Gemeinden um Spenden gebeten. Noch konnten und wollten sich Bürgermeister Roland Römmelt und die Gemeinderäte nicht dazu äußern, sondern erst einmal ausführlich darüber beraten.

    Die Haushaltssatzung , sowie der Haushaltsplan 2018 wurden von der Staatlichen Rechnungsprüfungsstelle des Landratsamtes geprüft. Unter der Auflage , eine ordentliche Tilgung der Kredite zu gewährleisten, wurde die Genehmigung erteilt.

    Grundschulrektorin Christiane Helfrich beantragte die Beschaffung von 36 neuen Klassentischen, die rund 4370 Euro kosten werden. Hierfür wurde ihr die Genehmigung erteilt. Ob es notwendig ist, den Asphalt im Schulhof zu erneuern, soll indes erst bei einem Ortstermin geprüft werden. Die Anzahl von erforderlichen Rauchmeldern soll das Ingenieurbüro Helfrich feststellen.



    Roland Römmelt informierte auch über den Bau der Gerodaer Straße. Seit der ersten Besprechung vor eineinhalb Jahren hätten sich die kalkulierten Kosten um 48 Prozent erhöht. Probleme mache auch noch die Suche nach einer Zufahrt zur oberhalb gelegenen Siedlung für die Zeit der Totalsperrung. Die Zufahrt über den Steinweg sei für Lkw zu instabil. Geplant sei, die Mauer im Mündungsbereich Steinweg - Gerodaer Straße etwas zurück zu bauen und durch L-Steine zu befestigen. Hier soll in etwa vier Wochen begonnen werden.

    Etwas mehr Zeit nahm der Bauantrag von Lukas Belz in Anspruch, da in den eingereichten Plänen die Befestigung seiner landwirtschaftlichen Gerätehalle und der Anbau eines Lagerraumes und Büros durch L-Steine zu weit in das angrenzende Gemeindegrundstück reicht und somit eine, wenn auch unwahrscheinliche Verlegung von Versorgungsleitungen gefährdet wäre. Unter der Auflage, ein normales Fundament auf dem Grund des Antragstellers zu bauen, stimmten die Räte dem Bauantrag zu.

    Bislang werden die Feuerwehr-Einsatzteile noch eigenständig in jedem Haushalt gewaschen. Da allerdings wegen möglicher Kontaminationen Gefahren durch Giftstoffe auftreten können, möchte die Feuerwehr Bad Brückenau die nötige Wäscherei-Technik anschaffen und so die Möglichkeit für die umliegenden Feuerwehren bieten, dort die Einsatzkleidung zu günstigen Konditionen waschen zu lassen. Gespräche hierzu gab es bereits in der Rhönallianz.

    Als Träger der Öffentlichen Belange stimmten die Räte der Änderung des Bebauungsplanes "Bocksäcker" für den Teilbereich des Bauabschnittes BA1 und BA II , in Premich zu. Evelyn Schneider

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)


      Sie sind noch kein Mitglied auf mainpost.de?
      Dann jetzt gleich hier registrieren.