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    Bischofsheim an der Rhön

    Staatlich geprüft und bestanden

    Die Abschlussprüfung zur Hauswirtschafterin  haben alle Teilnehmerinnen bestanden. Das Bild zeigt sie mit der  Prüfungsausschussvorsitzenden Heidi Then (links). Foto: Marion Eckert
    Die Abschlussprüfung zur Hauswirtschafterin haben alle Teilnehmerinnen bestanden. Das Bild zeigt sie mit der Prüfungsausschussvorsitzenden Heidi Then (links). Foto: Marion Eckert

    13 frischgebackene Hauswirtschafterinnen wurden an der Bischofsheimer Hauswirtschaftsschule auf einen neuen beruflichen Weg entlassen. Glückwünsche überbrachte Schulleiterin Doris Hartan-Khan, für die es die "letzte Amtshandlung" in ihrer Funktion als Schulleiterin war. Im September beginnt für sie der Ruhestand. Das Zeugnis, das von der Prüfungsausschussvorsitzenden Heidi Then überreicht wurde, bestätige Berufsabschluss "Hauswirtschafterin". "Ab jetzt dürfen Sie stolz diese Berufsbezeichnung tragen."

    Die Absolventinnen haben vor ihrer Prüfung die Hauswirtschaftsschule für anderthalb Jahre besucht. Nach dem Schulabschluss, der Anfang Juni gefeiert wurde, haben sie sich auf die staatliche Prüfung vorbereitet. Jedoch haben nicht alle, die die Schule besuchten auch die Prüfung abgelegt. Dies sei eine freiwillige und vom Schulbesuch unabhängig weitere Prüfung, erklärte Hartan-Khan. Natürlich bekamen die Frauen Unterstützung bei der Prüfungsvorbereitung und auch die Prüfung selbst, die schriftliche wie die praktische, fand in den Räumen der Bischofsheimer Schule statt. So war die Schule nun auch Gastgeber für die Abschlussfeier.

    Suche nach neuer Berufsbezeichnung

    Mit diesem Berufsabschluss können die Frauen ihren erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten sowie ihre bereits vorhandenen und neu erworbenen Erfahrungen professionell auf dem Arbeitsmarkt einsetzen. Leider habe die Hauswirtschaft immer noch kein hohes Ansehen. Das zeige sich auch darin, dass nach neuen Begriffen und einer neuen Berufsbezeichnung gesucht werde. Doch nichts ändere sich an der Tatsache, dass Hauswirtschaft in der Gesellschaft unverzichtbar und eine wesentliche Grundlage für das Zusammenleben sei. So dankte die Schulleiterin den Partnern und Kindern, die zur Abschlussfeier ebenfalls gekommen waren, für die Unterstützung während der Schulzeit und der oft nicht einfachen Vorbereitungszeit auf die Prüfung.

    In der theoretischen Prüfung wurden in fünf Stunden Prüfungszeit drei Fachgebiete geprüft:  hauswirtschaftliche Betreuungsleistungen, hauswirtschaftliche Versorgungsleistungen sowie Wirtschafts- und Sozialkunde. Im praktischen Teil der Abschlussprüfung mussten die Frauen zwei komplexe Aufgaben aus den Bereichen hauswirtschaftliche Versorgungs- und Betreuungsleistungen bearbeiten. Doris Hartan-Khan zeigte auf, welche neuen Chancen sich für die Hauswirtschafterinnen ergeben. Sie können beispielsweise beim Ring für Familiendienstleistungen tätig werden, oder im Bereich Haushaltscoaching, als Referentinnen oder Seminarleiterinnen arbeiten. Auch der Weg zur Meisterin in der Hauswirtschaft stehe offen und damit auch zu weiterführendem Studium. "Ihr Fachwissen und ihre Kompetenz werden gebraucht", ermutigte die Schulleiterin die Möglichkeiten auszuloten und zu ergreifen. Auch Behördenleiter Oliver Kröner (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten) beglückwünschte die Hauswirtschafterinnen zur bestandenen Berufsprüfung und bescheinigte ihnen, dass sich die vielen Mühen gelohnt haben. Er wünschte ihnen, dass sie den Abschluss nun erfolgreich und fruchtbar auf den unterschiedlichen persönlichen Wegen nutzen. Mit einen neuen Semester werde im September begonnen. Noch sei die Anmeldung möglich. Informationen gibt es im Internet unter www.aelf-ns.bayern.de/bildung oder per Tel. 09772/93280. Auskunft gibt die künftige Schulleiterin Christina Weber-Hoch.

    Mit Erfolg haben die Prüfung im Ausbildungsberuf "Hauswirtschafterin" abgelegt: Christel Büttner, Nordheim; Nicole Faulstich, Unterweißenbrunn ; Anne Frank , Wildflecken; Olga Hartmann, Speicherz; Kathrin Henkel, Hohenroth; Katja Neugebauer, Nordheim; Stefanie Ress, Hollstadt; Anne Schlembach, Kleinwenkheim; Kirsten Sommer-Voll, Niederlauer;  Martina Stahl, Einraffshof-Schondra; Christine Strom, Albertshausen; Carmen Tanner, Hohenroth und Nicole Tönjann, Oberweißenbrunn .

    Marion Eckert

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