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    Waizenbach

    Steven Fürsch im Rausch der Emotionen

    Eine exzellente Aufholjagd gelang Steven Fürsch mit seinem Rennteam Racing4Emotion im Mini Coupe JCW Endurance.Daniel Pe...

    Für Rennfahrer Steven Fürsch lagen in seinem Mini Coupe JCW Endurance positive und negative Emotionen mal wieder sehr eng beieinander beim sechsten Wertungslauf zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring . Nach einem sehr guten Start wurde der Waizenbacher unverschuldet in eine Kollision verwickelt. Auf Position vier zurückgefallen, startete das Rennteam Racing4Emotion eine Aufholjagd und beendete das Rennen auf dem zweiten Platz.

    Die Test- und Einstellfahrten am Tag zuvor sorgten für große Zuversicht im Team. Die Gewichts- und Leistungskur in den 14 rennfreien Tagen zeigten Wirkung; Auto und Team waren bestens vorbereitet. Im Qualifikationstraining am Renntag lag das Team rund um die Fahrer Steven Fürsch, Jürgen Bretschneider (Friedberg) sowie Ralf Zensen (Barweiler) mit seiner ersten gefahrenen Zeit lange auf Platz eins, ehe der Mini mit der Startnummer 387 um einen Platz nach hinten geschoben wurde.

    Bei strahlendem Sonnenschein sah die Rennstrategie vor, dass sich das mit 144 Startern große Feld erst einmal entzerren sollte, bevor auf Angriff gefahren werden sollte. In der dritten Rennrunde nahm dies Jürgen Bretschneider besonders wörtlich mit der schnellsten teaminternen Runde, die zugleich die schnellste Rennrunde eines Mini Coupés JCW Endurance in einem Nürburgring-Rennen war.

    Fatale Kollision

    Alles lief wie am Schnürchen - bis zu einer längeren Sicherheitsphase in einem schnellen Streckenabschnitt der Nordschleife, die einem schweren Unfall geschuldet war. Auch die damit verbundene Taktikänderung und ein vorgezogener Boxenstopp verliefen perfekt. Aber mit dem Angriff auf den in Führung liegenden Peugeot war in Runde sechs erst einmal Schluss. Ein Kontrahent einer anderen Klasse touchierte den schwarzen Mini fast komplett um die eigene Achse. Das Fatale an dem Manöver: Es kam noch zu einem seitlichen Treffer. Mit einem Schaden an Tür, Reifen und Felge blieb dem nichts anderes übrig als langsam die Box anzusteuern. Damit fiel das Fahrertrio auf den vierten Platz zurück.

    Die Techniker checkten das Auto und schickten es repariert wieder auf die Strecke. Und die Fahrer? Die starteten diverse und vor allem spektakuläre Überholmanöver. Am Ende des Rennens verabschiedete sich Racing4Emotion mit einem zweiten Podiumsplatz und viel Karosseriearbeiten für die Techniker. Daniel Peter

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