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    Ebenhausen

    Straße soll neu gestaltet werden

    Ebenhausens Ortssprecher Benedikt Kessler (FWG, zweiter von links) und andere Oerlenbacher Gemeinderäte besprachen vor Ort die Neugestaltung dieses Reststücks der alten Ramsthaler Straße.  Foto: Sigismund von Dobschütz
    Ebenhausens Ortssprecher Benedikt Kessler (FWG, zweiter von links) und andere Oerlenbacher Gemeinderäte besprachen vor Ort die Neugestaltung dieses Reststücks der alten Ramsthaler Straße. Foto: Sigismund von Dobschütz

    Das seit Jahrzehnten in seinem Urzustand verbliebene Reststück der alten Ramsthaler Straße in Ebenhausen soll zeitgleich mit dem Ausbau der Forststraße saniert und neu gestaltet werden. Dies beschloss der Oerlenbacher Gemeinderat am Dienstag im Anschluss an eine Ortsbegehung. Damit war die preiswertere Möglichkeit, das Straßenstück nur neu aufzuschottern, endgültig vom Tisch.

    Parkplatz und Container-Standort

    Nachdem die heutige Ramsthaler Straße neu gebaut worden war, war Anfang der Sechziger Jahre ein Teilstück des alten Straßenverlaufs zwischen Frühling- und Forststraße in seinem ursprünglichen Zustand belassen worden. Heute wird die teils asphaltierte, teils locker geschotterte Fläche überwiegend als Parkplatz und als Stellplatz für Abfallcontainer genutzt. "Vom Ansehen nicht optimal", war sich Oerlenbachs Bürgermeister Franz Kuhn ( CSU ) mit den Gemeinderäten einig.

    Nachdem in letzter Zeit entlang dieses Straßenstücks neue Wohnhäuser gebaut worden waren, sah sich die Gemeinde nun veranlasst, dieses Straßenstück in einen verkehrstauglichen und ansehnlichen Zustand zu versetzen. Als Möglichkeiten stellte der Bürgermeister Franz Kuhn bei der Ortsbesichtigung dem Gemeinderat sowohl die einfache Aufschotterung als auch eine arbeits- und kostenintensivere Straßensanierung mit sinnvoller Neugestaltung zur Wahl.

    "Wenn wir etwas Vernünftiges machen, wird es allerdings richtig teuer", gab er gleich zu Beginn der Beratung zu bedenken. Momentan wisse man auch gar nicht genau, "was wo unter der Erde liegt". Denn auch Wasser-, Strom- und andere Versorgungsleitungen sind darunter verborgen. Ziemlich schnell kamen die Gemeinderäte zu der Entscheidung, dass trotz der zu erwartenden hohen Kosten dieses Straßenstück grundsätzlich neu verplant werden soll.

    Gehweg und Grünfläche?

    Spontan wurde an die Anlage eines bisher unnötigen Gehweges, an Grünflächen und an Pkw-Stellplätze gedacht, die man nach des Bürgermeisters Meinung auch an direkte Anwohner bei Bedarf verkaufen könne. Kurz angesprochen wurde auch die Verlagerung der unschönen Container direkt am Straßenrand, die nach Beobachtung einiger Gemeinderäte ohnehin weniger von Anwohnern, als vielmehr "vom Durchgangsverkehr frühmorgens und abends" genutzt werden.

    Nachdem vor Ort die Entscheidung für eine grundsätzliche Neugestaltung gefallen war, die in der anschließenden Gemeinderatssitzung im Oerlenbacher Rathaus offiziell und einstimmig bestätigt wurde, wandte Ortssprecher Benedikt Kessler (FWG) mahnend ein, diese Maßnahme aber keinesfalls vorzuziehen, bevor nicht die Forststraße ausgebaut worden sein. Etwas anderes sei den Anwohnern kaum verständlich zu machen. Schließlich werde schon seit zehn Jahren über die Sanierung der Forststraße gesprochen. Diesem Einspruch folgte der Gemeinderat und beschloss deshalb ebenfalls einstimmig die zeitliche Zusammenlegung beider Straßensanierungen als eine einzige Baumaßnahme.

    Sigismund von Dobschütz

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