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    Wartmannsroth

    Tag der offenen Gartentür im Raum Hammelburg

    Nicht zu heiß, nicht zu kalt, mitunter ein wenig windig. Das Wetter war ideal für den Tag der offenen Gartentür. Hunderte waren auf den Beinen und genossen die Gelegenheit, einen Blick in private Gärten zu werfen.

    "Toller Garten", "Wer anderen eine Blume sät, blüht selber auf", "Kompetente Führung und Dank für den Einblick", "Schöner Wohlfühlgarten, der Erholung und Ruhe ausstrahlt", "Hingucker", "Begeisterung über die Vielfalt" und "Wunderschöne Anlage" lauteten die Kommentare der Besucher, die sich in den Gästebüchern verewigten. Viele Gärten waren auch für die Einheimischen aus der näheren Region überraschend: "Ohne den Tag der offenen Gartentüre wäre ich achtlos daran vorbei gefahren", sagte Besucher Herbert Schmitt.

    Besuchergruppen aus allen Teilen des Landkreises Bad Kissingen waren angereist. Oft auch geschlossene Gruppen der Gartenbauvereine, die sich Anregungen holen und Kontakte zu den Gartenbesitzern knüpfen wollten. Begeistert waren die Besucher von den vielen gemütlichen Ecken, die sie in den Privatgärten entdeckten.

    In Zier- und Nutzgarten hat sich zum Beispiel Rosemarie Schüll aus Schwärzelbach ihre rund 1000 Quadratmeter Gartenfläche eingeteilt. "Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht nach meinen geliebten Pflanzen schaue", sagte Schüll. Auf die Frage, was sie denn gegen den Schneckenbefall unternehme, sagte sie: "Ich sammle die Schnecken ein und setzte sie im Wald wieder aus."



    Gewohnt viel Zulauf an Gästen hatte "Rosenbaron" Werner Beck. Dort gab es nicht nur viele Sorten Rosen zu bewundern sondern auch Informationsvorträge des BUND über Insekten und Artenvielfalt.

    Gar nicht mehr weg wollten die Gäste von Astrid Mützel in Heiligkreuz. Die Besucher waren fasziniert von der Blütenpracht und der Pflanzenvielfalt auf den reizvoll angelegten Gartenterrassen. Hier konnte man es aushalten. Gegenüber gelangten sie in Eberhard Stöhrers Anwesen und genossen dort das historische Ambiente. Der Offenbacher hat Heiligkreuz als erholsame Alternative zum Großstadtleben entdeckt. Die liebevoll gesammelten Töpfe, Pfannen und Kannen seien aber nicht alle aus der fränkischen Region. "Einen Teil habe ich mir von meinen Frankreichreisen mitgebracht", verriet er der Zeitung.

    Dass heuer eine gewaltige Kirschenernte zu erwarten sei, wurde mehrfach bestätigt. So zum Beispiel auf dem Anwesen von Anna und Anton Bischof in Wartmannsroth . Da war es nicht weit zur Destillathek von Tochter Franziska Bischof, wo die Besucher nicht nur den Blütenduft, sondern auch das Aroma edler Brände genossen. Essen und Trinken gab es in Windheim bei der Genussbrennerei Lutz neben den Streuobstwiesen.

    Interessiert schauten sich die Besucher auch in den beiden Gärten von Christa und Albrecht Schmitt um, sowie bei Norbert Schmähling - mit Führung - in Oberthulba sowie bei Jutta und Thomas Weimar in Aura. Gerd Schaar

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