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    Langenleiten

    Kuh in Langenleiten vergiftet und durchbohrt: Peta setzt Belohnung aus

    Bei Langenleiten verendete am Sonntag eine Kuh auf grausame Weise. Jetzt hat sich eine bekannte Tierschutzorganisation eingeschaltet.
    Michael Voll aus Langenleiten ist entsetzt über die grausame Tat. Foto: Johannes Schlereth
    Michael Voll aus Langenleiten ist entsetzt über die grausame Tat. Foto: Johannes Schlereth

    Der gewaltsame Tod einer trächtigen Kuh am Feuerberg schockt. Es gibt starke Anzeichen dafür, dass ein Unbekannter das Tier des Langenleitner Landwirts Michael Voll vergiftete und durchbohrte. Gewissheit soll eine Untersuchung des Kadavers schaffen. Jetzt hat sich die Tierschutzorganisation Peta in den Fall eingeschaltet. Der Verein hat eine Belohnung in der Höhe von 1000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die helfen, den Täter zu überführen.

    "Der Täter muss zur Rechenschaft gezogen und weitere mögliche Anschläge auf Kühe verhindert werden", heißt es von Judith Hein, die in einer Pressemitteilung des Vereins zu Wort kommt. Hein recherchiert als "Tierdetektivin" in der Sendung "Hund, Katze, Maus" auf dem Fernsehsender Vox nach Verstößen gegen das Tierschutzgesetz . Die Aktivistin ist davon überzeugt, dass ein Täter, der "wehrlose Tiere aus Spaß quält und tötet", möglicherweise nicht vor Gewalttaten gegenüber Menschen zurückschrecke.

    Landwirt hat Hoffnung

    Der Langenleitner Landwirt ist überrascht von der Reaktion der Tierschutzorganisation. "Das hätte ich so nicht erwartet", sagt Voll. Seine Hoffnung: "Der eine oder andere, der etwas gesehen hat, wird jetzt vielleicht den Mund aufmachen." Bei Tierquälerei handelt es sich laut Peta nicht um einen Kavaliersdelikt. Die Straftat kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Voll ist es wichtig, dass der Täter schnell gefasst wird.

    Hinweise, die dazu beitragen, den Täter zu überführen, können an verschiedene Adressen gerichtet werden. Die Tierschutzorganisation nimmt sowohl unter der Nummer 0711/ 8605910 oder per E-Mail Hinweise entgegen. Diese dürfen auch anonym sein. Außerdem sollen sich Zeugen unter der Nummer 09771/ 6060 an die Polizeiinspektion Bad Neustadt wenden.

    Johannes Schlereth

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