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    Kleinwenkheim

    Vom Großwenkheimer Goliath und dem Wermerichshäuser Würfel

    Die Arbeit am Europäischen Kulturweg nimmt Fahrt auf. Beim letzten Arbeitstreffen im Kleinwenkheimer Feuerwehrhaus kamen einige spannende Dinge zu Tage, die neugierig machen.
    Der Wermerichshäuser Würfel ist ein Block aus dem berühmten grünen Sandstein des Steinhauerdorfs. Foto: G. Himmelsbach
    Der Wermerichshäuser Würfel ist ein Block aus dem berühmten grünen Sandstein des Steinhauerdorfs. Foto: G. Himmelsbach

    So hatte Elisabeth Lenhardt den "Wermerichshäuser Würfel" im Gepäck - ein Block aus dem berühmten grünen Sandstein des Steinhauerdorfs, dessen vier Seiten in unterschiedlichen Steinmetztechniken bearbeitet sind, heißt es in einer Pressemitteilung.

    Und Anton Then verwies auf den Großwenkheimer Oswald Balling, der in den 1890er-Jahren mit einer Körpergröße von 2,18 Meter als größter Soldat in der bayerischen Armee Berühmtheit erlangte. Viele ähnliche kuriose oder auffällige Geschichten kamen zur Sprache, vom verschwundenen Opferstock aus Fridritt bis zu den Golf spielenden Nonnen am Rindhof in Maria Bildhausen. Solche Geschichten erregen Aufmerksamkeit und führen zu weiteren Fragen, durch die sich letztlich auch die größeren Zusammenhänge verstehen lassen.

    Reger Austausch

    So kam es an dem Abend zu einem regen Austausch unter den Vertretern aus Wermerichshausen , Fridritt , Kleinwenkheim , Großwenkheim und Maria Bildhausen. Durch diese Stadtteile soll der zukünftige Kulturweg verlaufen. Und damit stellen sich schon entscheidende Fragen, die im weiteren Planungsprozess zu klären sind. Denn Gerrit Himmelsbach, der die Gestaltung des Wegs von Seiten des Archäologischen Spessartprojekts begleitet und moderiert, führte aus, dass sich damit schätzungsweise eine Wegstrecke von 16 Kilometer ergebe. Dies sei für einen Wanderweg machbar, aber schon sehr ambitioniert.

    Eine Variante wäre, die Strecke in zwei Schleifen von jeweils etwa zehn Kilometer aufzuteilen, die separat begangen werden könnten.

    Ortsbegehungen

    Aber zunächst einmal werden weiter die inhaltlichen Fragen im Mittelpunkt stehen. Aus diesem Grund werden als nächste Schritte Ortsbegehungen durchgeführt: Am 20. März sind Großwenkheim, Kleinwenkheim und Wermerichshausen das Ziel (Treffpunkt: Großwenkheim Kirche) und am 3. April Fridritt und das Kloster Maria Bildhausen sowie der Rindhof (Treffpunkt: Ortsmitte Fridritt ). Es geht jeweils um 13 Uhr los und dauert bis maximal 19 Uhr. Die Ortskundigen sollen dabei jeweils den Vertretern der anderen Stadtteile ihr Dorf vorstellen. Wie immer sind dazu natürlich alle Interessierten eingeladen, insbesondere aber die, die dauerhaft am Kulturweg mitwirken wollen.

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