• aktualisiert:

    Fuchsstadt

    Vor dem sanierten Rathaus wird ein Baum gepflanzt

    Mit dem Tag des Baumes feiert die Gemeinde Fuchsstadt mit dem Obst- und Gartenbauverein am Freitag, 13. April, auch die gelungene Neugestaltung des Rathauses. Dazu wird vor dem Gebäude ein Baum gepflanzt.


    Besichtigung der Räume

    Um 15 Uhr beginnt der Festbetrieb am Musikerheim nebenan. Bis 17 Uhr lädt Bürgermeister Peter Hart zur Besichtigung der Amtsräume ein.
    Durch Umbau und Erweiterung ist das Rathaus zu einem Aushängeschild an der Ortsdurchfahrt geworden. "Wir haben die Historie des Gebäudes erhalten", freut sich Architekt Thomas Ruser. Die Mittelsprossen in den neuen Fenstern lassen die Fassade schmaler wirken. Der charakteristische Sandssteinsockel und die Dachzinnen blieben erhalten. Selbstbewusst prangt das Gemeindewappen neben der automatischen Eingangstüre. Nicht nur optisch hat das Gebäude in der viermonatigen Umbauphase erheblich zugelegt. Ziele waren vor allem die energetische Sanierung und der barrierefreie Ausbau.
    Nach der kompletten Entkernung und neuen Aufteilung im Erdgeschoss wirken die Räume leicht und luftig. Daran haben auch der Anbau mit seiner Rampe für Rollstuhlfahrer und das Foyer mit dem großen Gemeindewappen an der Wand ihren Anteil. Ein neu angelegter Behindertenparkplatz vor der Tür untermauert den Anspruch auf Barrierefreiheit.

    Frischer präsentiert sich jetzt auch der Sitzungssaal im ersten Stock. Bis auf das dortige Parkett wurden alle Fußböden erneuert.
    Als Hürde bei der Sanierung entpuppte sich das fehlende Fundament des Hauses. Deswegen mussten die Wände untermauert werden. Um den äußeren Eindruck zu erhalten und die angestrebten Energiesparziele zu erreichen, wurden die Wände von innen mineralisch gedämmt. Wegen Brandschutzauflagen bleibt das Dachgeschoss ungenutzt.
    Insgesamt flossen 600 000 Euro in das Projekt. Für die Barrierefreiheit und energetische Sanierung gibt es staatliche Zuschüsse in Höhe von 280 000 Euro. Bürgermeister Peter Hart fühlt sich in den Räumen sichtlich wohl. Er findet es richtig, dass das charakteristische Gebäude Rathaus bleibt. Auch einen Neubau hatte man erwogen. Das Haus war 1850 als Armenhaus gebaut worden, war Schule, Rathaus und Postfiliale. Nach dem Krieg kamen hier Flüchtlinge unter. Bis vor wenigen Jahren gab es eine Mietwohnung. Zuletzt war das Rathaus 1990 noch unter Bürgermeister Josef Hugo einer Innensanierung unterzogen worden. dübi
    Redaktion

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)


      Sie sind noch kein Mitglied auf mainpost.de?
      Dann jetzt gleich hier registrieren.