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    Wartmannsroth

    Wehr ist mehrfach ausgerückt

    Für Kommandant Niklas Fink war es das erste Jahr in seiner Amtszeit. Er wurde zum Brandmeister ernannt.
    Der neue Brandmeister Niklas Fink (von links) sowie KBM Torsten Büchner, Erwin Wagner, Ägid Troll, Günter Morhäuser, August Winter, Jürgen Karle; (hinten v.l.): Michael Reith, Christian Wickel, Martin Winter, Jochen Schäfer und Armin Winter.
    Der neue Brandmeister Niklas Fink (von links) sowie KBM Torsten Büchner, Erwin Wagner, Ägid Troll, Günter Morhäuser, August Winter, Jürgen Karle; (hinten v.l.): Michael Reith, Christian Wickel, Martin Winter, Jochen Schäfer und Armin Winter.

    Zu ihrer Jahreshauptversammlung trafen sich die Floriansjünger aus Wartmannsroth am Freitag im Feuerwehrhaus. Für Kommandant Niklas Fink war es das erste Jahr in seiner Amtszeit. Prompt wurde er zum Brandmeister ernannt. Bürgermeister Jürgen Karle war zufrieden. In seinem ersten Jahr habe sich der Kommandant gut bewährt.

    Frisch in seinem Amt als Kreisbrandmeister ist Torsten Büchner. Er lobte den Übungsfleiß und die Einsatzbereitschaft der Stützpunktwehr Wartmannsroth . Büchner blickte hoffnungsvoll auf ein neues Einsatzfahrzeug HLF-10 für diese Wehr. Diese Anschaffung könne noch zwei oder drei Jahre lang dauern, entgegnete Karle, denn es sei weiterhin mit langen Bestellzeiten zu rechnen. Büchner lobte die Zusammenarbeit mit der Hammelburger Wehr, denn dort können zum Beispiel die Feuerwehrschläuche aus Wartmannsroth in der Schlauchpoolanlage gepflegt werden.

    Ausgerückt sei die Wehr zu einem halben Dutzend Bränden, darunter auch ein spektakulärer Flächenbrand auf dem Getreidefeld, berichtete Fink. Für die technische Hilfeleistung sei die Wehr mit einem neuen Rettungssatz aufgerüstet worden und die Ausstattung der Fahrzeuge entrümpelt worden. Außerdem waren die Floriansjünger im ehrenamtlichen Dienst, wenn es um die Absicherung des Straßenverkehrs bei Veranstaltungen ging. Zufrieden war Fink mit der Übungsbeteiligung der 44 Aktiven, deren Anzahl durch die Neueintritte von Christina Schmitt und Frederic Emmerth wuchs.

    Übungen wie zum Beispiel in der jährlichen Brandschutzwoche, Schulungen und Ausbildungslehrgänge lassen bei den Aktiven keine Langeweile aufkommen. Um über den Brandschutz aufzuklären, finden die Feuerwehrleute auch den Weg in den örtlichen Kindergarten St. Andreas. Bei so viel Engagement (rund 1900 ehrenamtliche Stunden) ist das Pizzaessen reichlich verdient.

    Vorsitzender Michael Reith wies darauf hin, dass die Wehr Wartmannsroth heuer ihr 140-jähriges Bestehen feiern werde. Die finanzielle Spende des ansässigen Obst- und Gartenbauvereins soll für die Jugendarbeit der Wehr verwendet werden. Lange sei es unklar gewesen, ob der historische Lanz-Schlepper der Feuerwehr gehöre. Doch jetzt sei es aufgrund von Unterlagen aus dem Jahr 1983 zweifelsfrei. Die geplante Wanderung finde in etwa sechs bis acht Wochen statt.

    Ehrungen

    Die Jahreshauptversammlung war ein geeignetes Forum, treue Mitglieder zu ehren. Seit 70 Jahren gehören Ägid Troll und August Winter dazu. Seit 60 Jahren ist es Günter Morshäuser. Martin Winter und Armin Winter wurden für ihre 40-jährige Treue geehrt. Seit 25 Jahren sind Christian Wickel und Jochen Schäfer Mitglied des Feuerwehrvereins Wartmannsroth .

    Gerd Schaar

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