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    Bad Brückenau

    Wernarz: Nistkästen warten auf ihre tierischen Bewohner

    Viel Spaß und jede Menge neue Erfahrungen sammeln haben die zehn Vorschulkinder des Kindergarten Wernarz gesammelt - noch vor den coronabedingten Schließungen der bayerischen Kindergärten.
    Olaf de Vries hat noch vor den coronabedingten Schließungen der Kindergärten direkt am Kindergarten in Wernarz das erste Häuschen aufgehängt. Foto: Thomas Dill       -  Olaf de Vries hat noch vor den coronabedingten Schließungen der Kindergärten direkt am Kindergarten in Wernarz das erste Häuschen aufgehängt. Foto: Thomas Dill
    Olaf de Vries hat noch vor den coronabedingten Schließungen der Kindergärten direkt am Kindergarten in Wernarz das erste Häuschen aufgehängt. Foto: Thomas Dill

    In der nahe gelegenen Schreinerei von Thomas Dillwaren haben die Mädchen und Jungen rechtzeitig vor der Brutsaison Vogelnistkästen hergestellt. Zunächst erfuhren die Kinder bei einigen Projekten zur Tierkunde und dem Naturschutz etwas über den Nutzen solcher künstlicher Bruthöhlen. In der Schreinerei Dill erklärte Thomas Dill zunächst die zahlreichen Maschinen und führte sie vor. Dann durften die Mädchen und Buben selbst handwerklich tätig werden.

    Die von Thomas Dill aus Lärchen- und Fichtenholz vorgeschnittenen Einzelteile der Nistkästen wurden mit viel Eifer geschliffen, die Schraublöcher vorgebohrt und das Einflugloch eingefräst.

    Stück für Stück wurden unter Mithilfe der Kindergärtnerin die einzelnen Teile verschraubt. Auch wenn der kleine Akkuschrauber dabei immer schwerer wurde, schaffte es jedes Kind, "sein" Häuschen komplett selbst zu verschrauben. Viel Gaudi bereitete dann die finale "Druckluftdusche", um die Arbeitshosen der kleinen Schreiner wieder staubfrei zu bekommen. Als Wegzehrung bekam jedes Kind noch einen Schoko-Kuss mit auf dem Weg und einen Jutebeutel für den Transport der Häuschen bis zum Kindergarten.

    Ein paar Tage später ging es weiter mit Olaf de Vries vom Elternbeirat des Kindergartens, der mit den Vorschulkindern die Häuschen aufhängte. Entlang des am Kindergarten angrenzenden Radweges und im direkten Bereich des Kindergartens wurden sie in ausreichender Höhe platziert. Die Einfluglöcher haben die Größe, um Kohlmeise, Kleiber und Sperling als Nisthöhle zu dienen. Über eine Klappe können sie im Herbst bei Bedarf gereinigt werden. Gespannt verfolgten die Kinder im Anschluss, ob die Kästen auch besiedelt wurden.

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    Thomas Dill

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