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    Theinfeld

    Winterdienst und Kirchensanierung beschäftigt die Theinfelder

    Die Kirche in Theinfeld muss saniert werden. Mit den Ausschreibungen kann ab sofort begonnen werden, wie Bürgermeister...

    In Theinfeld fand heuer die erste der Bürgerversammlung der Gemeinde Thundorf statt. Bürgermeister Egon Klöffel zeigte sich erfreut über das große Interesse an der Veranstaltung, die im Musikheim stattfand.

    Wichtigstes Thema war der Räum- und Streuplan der Gemeinde. "Was hat Euch da geritten ?", fragte ein Bürger die Gemeinderäte. Der Plan sieht vor, dass bei geringem Schneefall, der nach Meinung einiger Besucher durchaus unterschiedlich in den Gemeindeteilen sein kann, nur Kreuzungen, Steigungen und der Zugang zu öffentlichen Gebäuden vom Winterdienst geräumt werden. Im Bedarfsfall ab einer Schneehöhe von acht Zentimetern oder auf Anordnung der Gemeinde sollen auch die restlichen Straßen, Wege und Plätze geräumt und gestreut werden.

    "Selbst der Busfahrer, der die Kinder zur Schule bringt, moniert dass die Bushaltestelle nicht geräumt ist", sagt Erich Thain. Dass es in diesem Winter meist ausgerechnet an den Wochenenden viel geschneit hat, wie Klöffel anführt, lassen die Bürgerinnen und Bürger nicht als Rechtfertigung gelten. Eine weitere Frage hierzu, war das heikle Thema der Schadenersatzpflicht bei Unfällen auf nicht geräumten öffentlichen Flächen.

    Die Frage warum in der Bushaltestelle zwei Schaukästen angebracht wurden, beantwortete Bürgermeister Klöffel mit :"Einer für gemeindliche Nachrichten, und der andere steht den Vereinen zur Verfügung". "Ist gut zu wissen", kam es aus der Runde, denn die betreffenden Vereine von Theinfeld haben keinen Schlüssel. Gemeinderat Matthias Geier erklärte, dass die Schlüssel vorhanden , jedoch noch nicht verteilt sind.

    Dominik Rentsch wollte wissen, ob im Neubaugebiet "Weichselgarten" bei der Ausfahrt zum Anwesen Paul Geier noch eine Straßenlampe installiert wird. Darum will sich der Bürgermeister kümmern, ebenso wie um die Verkehrsinsel innerhalb dieses Neubaugebiets.

    Schließlich ging es noch um den restlichen Anstrich am Feuerwehrhaus. Zum Vorplatz und der Feuerwehrzufahrt, sowie zur damit verbundenen Elektroinstallation, besonders wenn dieser als Standort für den Christbaum zukünftig dienen soll, wurde gefragt. Zum Schluss ging es noch um die schadhaften Tore am ehemaligen Raiffeisenlager, das von der Trachtenkapelle Theinfeld genutzt wird. Hier hat laut Bürgermeister Klöffel die Dachsanierung Priorität.

    Als Bürgermeister Klöffel anhand seiner Präsentation ein Foto der Kirche von Theinfeld zeigte und erklärte: "So sah die Kirche im Vorjahr aus", gab es ein kurzes Gelächter, weil sie heute noch genau so aussieht. Das Thema Kirchensanierung hat die Gemüter in Theinfeld schon jahrelang beschäftigt. Als jetzt der Bürgermeister verkündete, dass er unmittelbar vor der Bürgerversammlung vom Kirchenpfleger Thomas Schmitt den Bescheid erhalten hat, dass die Ausschreibungen für die Sanierung ab sofort gestartet werden können, atmeten viele auf. Für die Sanierung von Dach und Außenfassade sind 320 000 Euro veranschlagt. Diese Summe teilt sich in einen Zuschuss der Diözese Würzburg in Höhe von 100 000 Euro, dem Gemeindeanteil von 200 000 Euro, und der Rest ist der Beitrag der Kirchengemeinde Theinfeld. Nachdem die Finanzkammer der Diözese Würzburg signalisiert hat, dass die Fördermittel frühestens 2019 ausgezahlt werden, ist eine Vorfinanzierung notwendig. Philipp Bauernschubert

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