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    BAMBERG

    1000 Jahre Bamberger Dom

    Das Jubiläumsjahr im Bamberger Dom ist am Sonntag mit einem feierlichen Gottesdienst zu Ende gegangen. Das Gotteshaus sei seit 1000 Jahren ein Ort des lebendigen Glaubens, sagte Erzbischof Ludwig Schick in seiner Predigt zum Christkönigsfest. Der Dom sei „Stein gewordener Glaube“.
    Im Bamberger Dom: Einzug des Erzbischofs Ludwig Schick.
    Im Bamberger Dom: Einzug des Erzbischofs Ludwig Schick. Foto: dpa
    Das ganze Jahr über hatte das Erzbistum mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen an die Domweihe vor 1000 Jahren erinnert. Die Sonderausstellung im Diözesanmuseum besuchten nach Angaben der Erzdiözese rund 40 000 Menschen. In der Kathedrale lag die Besucherzahl bei circa einer Million.

    Die Kathedrale mit ihren vier Türmen gehört zu den bekanntesten Bauwerken der Unesco-Welterbestadt Bamberg. Am 6. Mai vor 1000 Jahren ließ der spätere Kaiser Heinrich im von ihm gegründeten Bistum Bamberg die Domweihe vollziehen. Brände machten im Mittelalter mehrere Umgestaltungen des Gotteshauses notwendig. Trotzdem ist der Dom ein authentisches Bauwerk des Mittelalters, da er – anders als viele andere historische Gebäude in Deutschland – von den Bombardierungen des Zweiten Weltkriegs verschont geblieben ist.

    Der Dom beherbergt zahlreiche wichtige Kunstwerke etwa von Tilmann Riemenschneider und Veit Stoß. Am bekanntesten ist aber der Bamberger Reiter – eine Steinskulptur aus dem 13. Jahrhundert.


    Das Christkönigsfest

    Nicht der 31. Dezember beschließt das Kirchenjahr – es endet nämlich bereits Ende November, am letzten Sonntag vor dem Advent. Die katholische Kirche feiert an diesem Tag das Christkönigsfest. Dieser Feiertag ist noch relativ jung und wurde erst 1925 von Papst Pius XI. eingeführt. Die Protestanten erinnern an diesem Tag an die Verstorbenen und begehen den Totensonntag, der in jüngerer Zeit auch häufiger Ewigkeitssonntag genannt wird. text: lby

    lby

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