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    1972: Absturz auf Teneriffa

    Foto: FOTO MP

    Volkach (novo) Alle 155 Passagiere - 143 bayerische Omnibusunternehmer sowie deren Angehörige, darunter 24 Opfer aus Unterfranken, zwei italienische und drei österreichische Staatsbürger sowie die siebenköpfige Besatzung fanden vor 30 Jahren, am 3. Dezember 1972 beim Absturz einer Maschine der spanischen Charterfluggesellschaft "Spantax" auf Teneriffa den Tod. Die spanische Maschine hatte an jenem Sonntag morgens gegen 630 Uhr Ortszeit in Richtung München abgehoben. Kurz darauf stürzte der Jet aus rund 80 bis 100 Metern Höhe auf die Rollbahn auf. Dort kam es zu mehreren Explosionen. Die Trümmer lagen weit verstreut über das gesamte Flughafengelände. Laut Untersuchungsbericht führte Überladung zu dem Unglück. Die Reiseunternehmer und Angestellten von Touristikunternehmen befanden sich mit ihren Angehörigen und Bekannten auf den Rückflug von einer vom "Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmer" organisierten Schiffs-Flugreise. In Deutschland und vor allem in den Heimatorten der Opfer löste die Nachricht von der Katastrophe Trauer und Bestürzung aus. Die Region hatte Opfer aus Volkach, Aura, Poppenlauer, Giebelstadt, Schweinfurt, Remlingen, Großwallstadt, Roßbach bei Obernburg, Heigenbrücken, Uffenheim und Scheinfeld zu beklagen.

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