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    Stimmen zur Landratswahl

    Rudolf Handwerker

    (Landrat Landkreis Haßberge): „Man wusste ja, dass Töpper ein starker Kandidat ist und dass es spannend werden würde“, aber dennoch ist Landrat Rudolf Handwerker aus dem Nachbarlandkreis Haßberge über das Resultat der Wahl „außerordentlich überrascht“. Umso mehr, da Harald Leitherer „ausgezeichnete Arbeit geleistet und zudem viel gearbeitet hat“, so Handwerkers Lob an den Wahlverlierer. Für ihn macht die Wahl deutlich, so Handwerker weiter: „Es gibt keine automatische Wiederwahl.“ Und so erwartet er auch spannende Kommunalwahlen im Jahr 2014. Dass es ihm ähnlich ergehen könnte wie Harald Leitherer, das muss der Landrat aus dem Nachbarlandkreis auf jeden Fall nicht fürchten: Der 68-Jährige wird nicht wieder antreten, „mir kann es also nicht mehr passieren“. Dass die Zusammenarbeit der Landkreise nun schwieriger werden würde, das glaubt Handwerker nicht: „Das Parteibuch spielt keine Rolle.“

    Magdalena Dünisch

    (stellvertretende Landrätin Landkreis Bad Kissingen): „Der Wähler hat entschieden“, sagt die Freie Wählerin. Das Ergebnis sei nun mal eindeutig gewesen. Warum Leitherer so deutlich abgewählt wurde, dafür hat Dünisch keine Antwort. Dass das Wahlergebnis Rückschlüsse auf das Ansehen der Kreis-CSU bei der Bevölkerung zulässt, glaubt Dünisch jedoch nicht. „Die Kommunalwahl ist eine Persönlichkeitswahl. Das Ergebnis hat nicht immer etwas mit der Partei zu tun.“

    Thomas Habermann

    (Landrat Rhön-Grabfeld): „Ich habe die Überraschung am Liveticker verfolgt.“ Grundsätzlich sei ein solcher Ausgang bei jeder Wahl drin, man dürfe aber das Menschliche nicht vergessen. „Leitherer war schließlich 18 Jahre Landrat, das heißt richtig Rackern!“ Das habe er ihm per SMS mitgeteilt. Sieger Töpper hat er per Brief beglückwünscht. DIX/IKR/NÖ

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