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    Königsberg

    4000 Euro für die Königsberger "Klang-Kontakte"

    Die neue Orgel in der Marienkirche beschert der Königsberger Konzertreihe 'Klang-Kontakte' eine Förderung aus dem Bayerischen Kulturfonds.
    Die neue Orgel in der Marienkirche beschert der Königsberger Konzertreihe "Klang-Kontakte" eine Förderung aus dem Bayerischen Kulturfonds. Foto: Gerold Snater

    Die Kirchengemeinde Königsberg erhält für die Konzertreihe "Klang-Kontakte Königsberg 2020" aus Anlass der Einweihung der neuen Mühleisen-Orgel in der Marienkirche eine Förderung von 4000 Euro. Das teilt das Büro von Anna Stolz, Staatssekretärin im bayerischen Kultusministerium, mit.

    Insgesamt fließen 299 000 Euro aus dem Bayerischen Kulturfonds als Fördergelder in die Kulturszene in Unterfranken, heißt es weiter in der Pressemitteilung. Das betreffe sowohl den professionellen als auch den Amateurbereich, in den Zentren ebenso wie im ländlichen Raum.

    "Bayern ist ein Kulturstaat. Diesen Auftrag der Bayerischen Verfassung mit Leben zu erfüllen, ist eine dauerhafte Herausforderung", wird Staatssekretärin Stolz in dem Schreiben zitiert. "Gerade in diesem Jahr und angesichts der aktuellen Corona-Krise ist es von besonderer kulturpolitischer Dringlichkeit, die vielschichtige Kulturszene zu unterstützen und die kulturellen Förderstrukturen in ganz Bayern zu stabilisieren."

    Den Kulturfonds hat die Bayerische Staatsregierung 1996 im Zuge der "Offensive Zukunft Bayern" geschaffen. Daraus werden seither Jahr für Jahr über hundert Kulturprojekte in ganz Bayern gefördert. Der Kulturfonds habe sich damit auch in Zeiten knapper Kassen als verlässliches und flexibles Instrument der Kulturförderung bewährt, heißt es in der Pressemitteilung. Der Förderbereich umfasst den Theaterbereich, den Museumsbereich, die Förderung zeitgenössischer Kunst, die Musikpflege, die Laienmusik, die Archive, Bibliotheken, Literaturförderung, den Internationaler Ideenaustausch und sonstige kulturelle Veranstaltungen und Projekte.

    Bei der Vergabe der Mittel werde den Grundsätzen der bayerischen Kulturpolitik – regionale Vielfalt, Dezentralität und Subsidiarität – Rechnung getragen, um jeden Landesteil seiner Eigenart entsprechend zu fördern, teilt das Büro der Staatssekretärin mit. Zentrales Entscheidungskriterium sei aber nicht der Proporz, sondern die inhaltliche Qualität jedes einzelnen Projekts.

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    Bearbeitet von Peter Schmieder

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